“Kein digitaler Videoschnitt für Sie!”


Kennt jemand den “Suppennazi” aus der Serie Seinfeld? Jenen despotisch agierenden Suppenverkäufer, der die Kunden willkürlich und wegen Nichtigkeiten aus seinem Restaurant wirft und nie wieder bedient?

Ã?hnlich behandelt kam ich mir gestern beim Versuch vor, auf einem Windows 2000 PC mit einem Athlon XP 2000 digitalen Videoschnitt zu betreiben. Die Firewire-Karte, die ich dort nachrüsten musste, beinhaltete Ulead Video Studio 7. Zugegeben, nicht mehr die neueste Version (aktuell ist Version 10), sollte aber eigentlich ausreichen. Zur Digitalisierung analoger Videoquellen habe ich einen Videorekorder an meine Neuerwerbung, den Canopus ADVC 55 Analog-zu-DV-Konverter angeschlossen. Das hätte auch alles wunderbar funktioniert, wenn das Video Studio nicht immer, wenn Lücken im Band sind, abstürzen würde.

Aber es gibt ja genug andere Software. Seit Adobe die Elements-Reihe ihrer Vollpreisprodukte Photoshop und Premiere rausgebracht hat, ist diese Software auch für Hobbyanwender erschwinglich geworden. Also flugs zu Adobe und die 30-Tage-Testversion von Adobe Premiere Elements herunter geladen (~ 700MB), nur um dann beim Setup darüber informiert zu werden, dass der Prozessor keine SSE2 Erweiterungen unterstützt und die Software somit nicht lauffähig ist. OK, das hätte man auch früher wissen können, hätte man die Systemvoraussetzungen gelesen. Auf meinem MacBook hingegen läuft das Ding wunderbar.
Letztlich arbeiten konnten wir dann mit der Testversion von Ulead Video Studio 10, die allerdings im Vergleich zum Movie Maker 2 oder iMovie 6 ziemlich umständlich zu bedienen ist. Naja, warten wir mal auf das Ergebnis.

Andere Leute würden jetzt raten: nimm doch Magix Video deluxe oder Avid FreeDV. Wenn ich Zeit habe, mache ich das vielleicht. Bis dahin bleibe ich lieber bei iMovie.

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