Um mich nicht wieder der Kritik auszusetzen, ich würde hier keine Reihen oder so zu Ende bringen, reiche ich den zweiten Teil meiner Autokauferlebnisse nach. Stattgefunden hat das Ganze vor ziemlich genau zwei Wochen, ist daher nicht mehr so brandaktuell.
Nachdem ich ja bei meinen ersten Besuchen doch recht enttäuscht wurde und lernen musste, dass man am Wochenende kein Auto kauft, habe ich mich mal nach der Arbeit zu einem Händler hier in der Nähe begeben. Der Berater dort gab sich dem Universum sei Dank nicht so wortkarg wie seine Kollegen. Er erklärte mit diverse Aspekte, zu denen ich noch Fragen hatte, zeigte mir passende Modelle und gab mir Empfehlungen, was sich an Ausstattungsvarianten lohnen würde und was nicht. Auf die Frage nach einer Probefahrt erklärte er mir, dass wir gerne einen Termin vereinbaren könnten, er hätte gerade das gewünschte Fahrzeug gerade nicht da, aber es wäre kein Problem rechtzeitig eins zu besorgen. Nach Selbstauskunft handelt es sich bei dem Autohaus um einen 380-Einheiten-Händler, sprich er muss im Schnitt 1,04 Autos am Tag verkaufen. Rechnet man die Sonntage raus, kommt man schon auf 1,21 Autos am Tag. Man könnte das jetzt noch in Stunden (gemäß Öffnungszeiten) umrechnen, dann wären es 0,13 Autos pro Stunde oder umgekehrt: alle 7,7 Stunden ein Auto (Feiertage und Urlaub nicht berücksichtigt). Nicht schlecht.
Ich habe nach meinem Besuch dann eine Woche später angerufen und eine Probefahrttermin vereinbart. Der Verkäufer meinte, er wisse zwar noch nich, wo er einen Wagen herbekommen solle, das sei aber sein Problem und ich solle ruhig mal vorbeikommen. Darüberhinaus bot er mir noch an, meinen Wagen kostenlos preislich einzuschätzen. Dieser Teil der Story folgt dann demnächst.
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