Letztes Wochenende habe ich mich zwecks einer Probefahrt und der Bewertung meines jetzigen Autos nochmal zum Händler meiner Wahl begeben. Während der Händler meinen “Altwagen” bewertete, machte ich mit einem neuen Modell die Straßen von Münster unsicher. Und was soll ich sagen? Der Wagen hat mich voll überzeugt. Er läuft sehr gut, bietet allerlei Extras und erfüllt meine Erwartungen. Nach gut einer Stunde war ich dann von meinem Ausflug über die A1 und FMO wieder zurück. Der Händler eröffnete mir, dass er für meinen Wagen 4500 Euro zahlen könne, was laut meiner Recherche schon 250 Euro unter DAT-Händlereinkaufspreis liegt. Nicht miteinbezogen sind dort die Gasanlage sowie die zwei Sätze Alufelgen. Sieht also aus, als müßte ich meinen Wagen privat verkaufen um nicht schlecht dazustehen.
Die Verhandlung über den Preis des Neuwagens erwies sich dann auch als eher schwierig, deckt sich aber mit dem, was Kollegen mir berichtet haben. Einen Anfangsrabatt von fast 10% hat man relativ schnell herausgehandelt, danach geht es dann höchstens noch in 50-100 Euro-Schritten weiter, wenn überhaupt. Das ist dann eigentlich eines Autokaufs unwürdig und nimmt schon fast schwäbische Züge an. Immerhin bekomme ich noch einen Tank voll mit flüssigem Gold (sprich 98 Oktan) oben drauf.
Ich habe also folglich unterschrieben und musste mit Erstaunen feststellen, dass es einfacher ist, einen Kredit für ein Auto zu bekommen, als ein Girokonto zu eröffnen. Man muss nicht mal Nachweise über Gehalt oder ähnliches mitbringen. OK, ganz so verwunderlich ist das nicht, denn es gibt ja immer das Auto als Gegenwert für den Kredit, die Bank hat also effektiv kein Risiko.
Geliefert wird Ende Mai, Anfang Juni (je früher desto besser). Bleibt die Frage offen: Was für ein Auto ist es? Das behalte ich erstml noch für mich, aber ich gebe einen kleinen Hinweis -> siehe Bild.
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