Bei dringenden Bedürfnissen…


sucht man üblicherweise das stille Örtchen auf. Dumm nur, wenn man gerade im großen Kino sitzt und sich den neuen Spider-Man 3 ansieht. Man will ja nichts verpassen. Spider-Man macht es einem aber diesmal einfach, denn es reicht, ein paar Minuten auf die nächste Herz-Schmerz-Tränendrüsen-Verzweiflungsszene zu warten, von denen jede Menge im Film sind.

Der Film hat alles was man (ich) so erwartet: reichlich Action, eine (diesmal zu stark betonte) emotionale Seite, den unverwechselbaren J.K. Simmons, einen Auftritt von Bruce Campbell (wie in jedem Sam Raimi Film), und Cameo-Auftritte von Stan Lee und Willem Dafoe (im Jazz-Club, viel jünger aussehend als man erwarten würde). Leider wirkt der Film mit gleich zwei Bösewichten etwas gehetzt, die Story hat Potential, hätte aber vermutlich zwei Filme benötigt.

Was gibts sonst noch? Achja, das schlechteste Timing der Welt: Flint Marko (aka Sandman) fällt auf der Flucht vor der Polizei genau dann dann in ein offenes Sandloch, das sich als Versuchsreaktor entpuppt, als Wissenschaftler mitten in der Nacht den Reaktor testen. Dann wären da noch die nervigen Blagen im Kino, die sich nict mal zwei Minuten merken können, wer wer ist und dann lautstark über ihre kognitiven Missstände lamantieren müssen. “Kino – Dafür werden Filme gemacht”

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