Nach dem gleichen langweiligen Frühstücksbuffet ging die Konferenz mit einem Highlight weiter: IBM war als Partner geladen und hat seine neueste Spielerei gleich mitgebracht: den Super-Computer Watson, der nach einem Jahrzehnt Forschung in der Lage ist, gegen menschliche Gegner Jeopary zu spielen und dabei sogar gegen die großen Champions zu gewinnen. Eine spezielle Software namens DeepQA und 2880 Prozessoren mit 15 Terabyte RAM machen es möglich. Und Watson spielte dann auch bei uns auf der Konferenz gegen Freiwillige. Ich hatte ursprünglich auch überlegt mich zu melden, aber ich Nachhinein war ich froh, es nicht getan zu haben. Auch ohne Watson hätte ich eine schlechte Figur gemacht, denn mein englisches Wissen reicht weder aus um die Fragen ausreichend zu erfassen, noch um sie zu beantworten.
Es kam dann wie es kommen musste: Watson kann zwar nicht alle Fragen beantworten, aber die, die er beantwortet, beantwortet er richtig. Er hat dann auch alle Kandidaten (immerhin 3 Runden mit zwei Zweierteams) in Grund und Boden gespielt. Sehr beachtlich.
Der eigentliche Konferenzteil verlief eher unspektakulär, aber besonders im Bereich des Softwareprojektmanagements wurden einige neue User Groups gegründet, denen ich mich dann direkt man angeschlossen habe. Es kann nur nützlich sein, von dem Wissen der internationalen Kollegen hier zu profitieren.
Als Abendveranstaltung ging es dann ins Hauptquartier von CNN für eine Tour und Abendessen. Die Tour war mäßig, denn viel war nicht mehr los im Sender. Auch wenn Atlanta das Hauptstudio ist, wird die Senderleitung abends nach Washington D.C. transferiert und nur noch der spanische Ableger sendet weiter aus Atlanta. Allerdings ist das Gebäude von CNN wirklich beachtlich. Das Gebäude erinnert von innen an eine große Mall, im Erdgeschoss finden sich zahlreiche Geschäfte und Fastfoodläden. In dem Gebäude steht zudem noch ein nicht gerade kleines Hotel. Entfernt erinnert das ganze an das Sony Center in Berlin, allerdings ist das CNN-Gebäude deutlich älter (Mitte der 80er gebaut) und komplett geschlossen. In einem extra gesperrten Bereich klang der Abend dann mit einem Buffet zum Abendessen aus.
Und auch mein Tag ist jetzt vorbei, die Blogbeiträge sind geschrieben und es ist auch schon kurz nach 23 Uhr. In diesem Sinne.
Tags: atlanta, CNN, reise, USA









#1 von derdoomi am 1. Juli 2011 - 07:28
“Das Gebäude erinnert von innen an eine große Mail”
irgendwie musste ich mir da gerade ein Gebäude in Form eines Riesenbriefumschlages vorstellen *g*
#2 von Hendrik Busch am 2. Juli 2011 - 04:50
Danke für den Hinweis
Fixed