Günstiger H-Quad – Teil 2 – Alles neu macht der Mai

Ich besitze jetzt einen sehr schönen und stabilen H-Quad-Rahmen mit 40cm Achsenmaß. Leider ist der für die Motoren, für die er gedacht war, viel zu schwer (mal wieder…). Und ähnlich wie in unserer heutigen Gesellschaft ist auch beim Quadcopter-Fliegen Übergewicht geächtet, daher muss ein kleinerer Rahmen her. OK, ich könnte den auch aus Kohlefaser bauen, aber dann sind wir nicht mehr bei günstig…

Also musste ein neuer Plan her und der brachte einen 30x30cm H-Quad hervor mit einer 9cm breiten Mittelschiene. Mit einer Länge von ca. 31cm bietet die immerhin noch 217cm2 Platz und damit immer noch fast doppelt soviel Platz wie der F450-Rahmen.

30cm H-Quad Layout

Zum Einsatz kommen diesmal durchgängig Vierkanthölzer mit einem Maß von 14x14mm (ich wollte eigentlich 15x15mm haben, worauf die Zeichnung auch ausgelegt ist, aber ich musste halt nehmen, was der Baumarkt hergab) sowie zwei Platten aus 3mm starken MDF. Ich finde MDF deutlich leichter zu verarbeiten bei dieser Stärke, denn es lässt sich präzise mit einem Cutter-Messer schneiden.

Cutting plates from MDF

Size comparison 30cm vs. 40cm H-Quad

All H-Quad frame parts

Wie schon beim 40cm-Rahmen sind alle Teile mit Holzleim verklebt und mit Sekundenkleber verstärkt. Lediglich die obere Platte wird geschraubt, damit ich später noch an die Regler dran komme, die sich im Inneren des Quads befinden werden. In Anlehnung an die sündhaft teuren Mini-H-Quad von Blackout werde ich den Flightcontroller direkt auf der oberen Platte befestigen, während die Batterie auf einen Träger darüber kommt. Wenn das mit dem Schwerpunkt bei den Blackouts hinkommt, dann wird das bei mir auch hinkommen.

Im nächsten Beitrag wird es dann um die Verkabelung des Antriebsstrangs und die Aufbauten für Controller und Batterie gehen.

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