Archiv für Kategorie I, Me & Myself
Mehr Privatssphäre – Jetzt und hier
Verfasst von Hendrik Busch unter Big Brother, I, Me & Myself am 15. Dezember 2008
Ich habe mein Blog mal etwas umgekrempelt, auf Wordpress 2.7 aktualisiert und ein paar neue Plugins mit neuen Version versorgt. Außerdem habe ich dafür gesorgt, dass dieses Blog möglichst wenig Benutzerinformationen über seine Besucher erfasst. Ich bin mittlerweile zu der Einsicht gelangt, dass ich mich nicht über die Datengier anderer beschweren sollte, solange in meinem eigenen Wirkungsbereich Dinge wie Google Analytics oder Clickheat aktiviert sind und die IP-Adressen und User-Agents eines jeden, der einen Kommentar schreibt, mitprotokolliert werden. Unterm Strich kann es mir egal sein, wer mein Blog wie liest. Dadurch gibt es auch nicht mehr Leser und da es hier nichts Kommerzielles gibt, brauche ich auch nicht meine Benutzerführung für eine Steigerung der Verkaufsquote ändern.
Was habe ich also im Einzelnen geändert:
- Google-Analytics entfernt
- Clickheat entfernt
- Kommentare ohne Namen und ohne E-Mail-Adresse zugelassen (Kommentare müssen allerdings immer noch durch mich moderiert werden)
- 123 AntiVDS installiert um die Speicherung von IP, User-Agent und E-Mail-Adresse bei Kommentaren und Trackbacks zu unterdrücken
Leider kann ich, durch die Art wie dieses Blog derzeit gehostet wird, nicht die Speicherung von IP-Adressen im Apache-Zugriffslog verhindern. Aber da arbeite ich auch schon an einer Lösung.
“Unterm Strich zähl ich” (nicht wirklich)
Verfasst von Hendrik Busch unter I, Me & Myself, Real Life am 4. August 2008
“Unterm Strich zähl ich” ist die Spruch der aktuellen Werbekampagne der Postbank, mit der sie ihren Anteil am Privatkundengeschäft zu vergrößern versucht. Ich hatte eine Zeit lang mein Girokonto bei der Postbank, direkt nachdem ich das alte bei der Sparkasse geschlossen hatte.
Der große Vorteil der Postbank gegenüber der Sparkasse war damals das kostenlose Gehaltskonto und die Tatsache, dass es sich bei der Postbank um eine bundesweit agierende Bank mit vielen Fillialen handelt, im Gegensatz zur Sparkasse, die zwar bundesweit noch viel mehr Fillialen haben, die aber alle nur gleich heißen, aber sonst nur sehr wenig miteinander zu tun haben. Das wird nach Aussagen von Kollegen allmählich besser, war aber damals wirklich ein Grund, mein Konto nicht länger da zu haben.
Ein Tipp für E-Gitarrenanfänger
Verfasst von Hendrik Busch unter Allgemein, I, Me & Myself, Unterhaltung am 10. Juni 2008
Ich hab vor kurzem angefangen Gitarrenspielen zu lernen, genauer gesagt E-Gitarre. Nichts ahnend wie ich war, bin ich damals in einen großen Musikladen gegangen um mich beraten zu lassen und bin dann mit einem Starterset wieder nach Hause gegangen. Eigentlich eine tolle Sache, denn da ist alles drin: Gitarre, ein Satz Saiten, Plektren, eine Tasche, ein Stimmgerät und ein 15 Watt-Verstärker, der völlig ausreichend ist um alle seine Nachbarn gegen einen aufzubringen.
Mittlerweile sehe ich die Sache etwas anders. Ich kann zwar nur bedingt besser spielen als am Anfang, aber ich habe gemerkt, dass die meisten Sachen, die man spielen kann oder will selbst dann, wenn man sie richtig kann, meist anders klingen als das Original. Das hat mit den mangelnden Einstellmöglichkeiten des Verstärkers. Er unterstützt Verzerrung (für den Rock/Metal-Sound), hat einen Equalizer (Tiefen, Mitten, Höhen) und regelbaren Reverb (Hall). Was mir früher nicht wirklich klar war: der Klang vieler Lieder, auch der klassischen Rocksongs, ist durch den Verstärker und Effekte beeinflußt. Selbst zwei identische eingestellte Verstärker verschiedener Hersteller klingen schon unterschiedlich.
OK, Schluß mit den Erklärungen, her mit dem Tipp: als Anfänger kein Starterset kaufen. Es sieht auf den ersten Blick günstig aus (meins hat 300 ? gekostet, der Verstärker alleine ist aber schon 140 ? wert), aber man ärgert sich später über die eingeschränkten Variationsmöglichkeiten.
Ich habe mir daher einen sog. virtuellen Gitarrenverstärker noch zusätzlich gekauft. Ein solcher V-AMP ist ein Stück Elektronik, das andere Verstärkertypen und auch Effektgeräte simulieren kann, also eine Art Verstärkersammlung in einer kleinen Box. So ein Teil hat für gewöhnlich keine Lautsprecher, lässt sich aber ber Line-Out an Heimkinosysteme oder Stereoanlagen (oder auch andere, echte Gitarrenverstärker) anschließen, was für den Hausgebrauch völlig reicht. Es gibt diese Geräte von verschiedenen Herstellern (allen voran Line 6 und Behringer) und verschiedenen Größen (vom Pocket Pod bis zum Rackgerät V-AMP Pro).
Ich habe mir einen V-AMP 2 von Behringer für knapp 100 ? gekauft, der 32 verschiedene Verstärker, 15 verschiedene Lautsprechertypen und zahlreiche Effekte simulieren kann. Es gibt 125 verschiedene voreingestellte Profile (sprich Kombinationen von Einstellungen), die man auch mit eigenen ersetzen kann. Das Gerät hängt bei mir am Heimkino-Soundsystem bzw. an Kopfhörern und liefert sehr guten Klang. Dieses Gerät entspricht in etwa dem Line 6 Pod 2.0, das allerdings etwas teurer ist.
Mein Tipp also in Kürze: Als ernsthaft interessierter Anfänger ist das Geld besser in einen virtuellen Verstärker samt ordentlicher Gitarre investiert als in ein Komplettpaket. Mit einem V-AMP hat man auf längere Sicht mehr Spaß und wenn doch mal ein echter Verstärker (z.B. für Live-Auftritte) her muss, dann kann man den V-AMP gleich mitnehmen und zwischen Gitarre und Live-Verstärker schalten um auch dort von den Vorzügen zu profitieren.
Ich und die Astronomie
Verfasst von Hendrik Busch unter I, Me & Myself am 20. April 2008
So komisch das jetzt klingen mag, aber ich hatt e heute die neueste Ausgabe von Sterne und Weltraum (05/2008) im Briefkasten. Ich hatte schon vor Wochen eine Anfrage vom Spektrum-Verlag, da sie eins meiner Fotos für einen Artikel verwenden wollten. Ich hab damals mein Einverständnis gegeben, aber eigentlich nicht mehr mit einer Veröffentlichung gerechnet. Bis heute das Magazin da war. Welches Fotos sie benutzt haben? Das Bild der Urania-Weltzeituhr, dass ich in Berlin mit meinem Handy gemacht habe. Dazu sage ich nur: “In your face, Profi-Fotografen!”
Upgrade auf Wordpress 2.5
Verfasst von Hendrik Busch unter I, Me & Myself am 17. April 2008
Ich habe heute die Migration meines Blogs auf Wordpress 2.5 abgeschlossen. Aufgrund der massiven Änderungen habe ich ein gestern schon eine Menge basteln müssen, bis das alles wieder so aussah wie vorher. Wem noch was auffällt, was anders als erwartet aussieht, der möge sich bitte melden.






