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Billige E-Gitarren

bedürfen anscheinend einiger Pflege um langfristig funktionsfähig zu bleiben. Nachdem ich jetzt etwa eine Stunde an meiner rumgeschraubt und -gelötet habe, funktioniert sie endlich wieder einwandfrei. Der Humbucker war seit einiger Zeit defekt und funktionierte nur noch im Split-Coil-Modus, beide Spulen auf einmal wollten keinen Ton von sich geben. Ich habe alle Lötstellen nachgelötet (einige hatten das anscheinend nötig) und dem Humbucker ein zusätzliches Massekabel spendiert. Wozu? Also…

Damit ein Humbucker im Split-Coil-Modus betrieben werden kann, braucht er mehr als zwei Anschlusskabel, je nach Konfiguration (nur eine Spule einzeln nutzbar, beide Spulen einzeln nutzbar) drei (zwei Masse, ein Plus) oder vier (2 Masse, 2 Plus). In billigen Gitarren wie meiner ist nur eine Spule einzeln nutzbar, folglich müsste der Humbucker 3 Anschlüsse haben. Meistens hat er aber nur ein zweipoliges Kabel und stellt den dritten Kontakt über eine Alufolie auf dem Schlagbrett her, durch die alle Bauteile geschraubt sind (siehe z.B. hier). Diese Konstruktion ist suboptimal, da es schnell mal zu Kontaktfehlern kommen kann und dann knackt es oder gibt gar keine Töne mehr von sich. Wer also einigermaßen mit dem Lötkolben umgehen kann, sollte sich ein zusätzliches Massekabel in dem Humbucker löten und zwar an die Stelle, wo von innen der zweite Massepol ans Gehäuse gelötet ist. Dieses Kabel verlötet man dann mit der Masseschiene der restlichen Teile, z.B. am Umschalter oder Lautstärkeregler. Das sorgt für einen sauberen Massekontakt des Humbucker und beugt Ausfällen vor.

Wer übrigens möchte, dass seine Gitarre wieder schön glänzt, der kann Autopolitur nehmen, tiefere Kratzer im Lack gehen mit Schleif- bzw. Polierpaste wieder raus.

Viel Erfolg!

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Mein Musikgeschmack: ernst und langhaarig

Wer mich näher kennt, der kennt üblicherweise auch meinen Musikgeschmack (wer das nachholen möchte kann bei last.fm nachschlagen). Gelegentlich bekomme ich von anderen zu hören, dass sie insbesondere Metal nicht mögen, da sich für sie alle Lieder gleich anhören: dröhnendes Schlagzeug, Gitarrengeschrammel, teilweise Chorgesänge. Dagegen kann ich nicht mal viel einwenden, ich höre die zahlreichen Bands ja auch nicht weil ich dauernd was komplett anderes hören will sondern eben weil sie alle ähnlich klingen. Wer mehr Metal hört lernt auch, die Bands auseinander zu halten und ihre stilistischen Unterschiede zu erkennen, die durchaus vorhanden sind, sich aber erst einem Hörer mit einer gewissen Affinität zu dem Genre erschließen. Wer meint, er könne das auch so möge mal versuchen die Unterschiede zwischen AC/DC und Airbourne sowie Blind Guardian (die frühen Stücke, etwa bis Imaginations from the other Side) und Savage Circus zu nennen ;-) .

Wo ich aber gerade bei last.fm war: in einem Punkt sind meine Lieblingsband tatsächlich alle gleich: auf den Bandfotos sind es immer 3 bis 5 Männer mit langen Haaren die immer in Linien- oder Halbkreisformation stehen (teilweise mit verschränkten Armen) und ernst dreinblicken. Wer das kritisiert, dem kann ich keinen Vorwurf machen. Rein vom Optischen her mag sich schon der ein oder andere gefragt haben, wer da eigentlich auf der Bühne steht.

Meine meistgespielten Künster bei last.fm

Meine meistgespielten Künstler bei last.fm

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