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		<title>Atlanta, Tag 4</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 16:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tag 4 war der letzte Konferenztag. Ich tauschte das etwas armselige Frühstück dann doch lieber gegen einer Dreiviertelstunde mehr Schlaf und war dann pünktlich zum Vortrag von Nancy McKinstry, ihreszeichens CEO von Gesamt-Wolters Kluwer, im großen Ballsaal des Four Seasons. Nach zwei weiteren Workshops war dann &#8211; nach einer gemeinsamen Abschlusskundgebung &#8211; schon am frühen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tag 4 war der letzte Konferenztag. Ich tauschte das etwas armselige Frühstück dann doch lieber gegen einer Dreiviertelstunde mehr Schlaf und war dann pünktlich zum Vortrag von Nancy McKinstry, ihreszeichens CEO von Gesamt-Wolters Kluwer, im großen Ballsaal des Four Seasons. Nach zwei weiteren Workshops war dann &#8211; nach einer gemeinsamen Abschlusskundgebung &#8211; schon am frühen Nachmittag Schluss.</p>
<p>Nachmittags habe ich dann mit einigen Kollegen die <a title="Webseite der World of Coca-Cola" href="http://www.worldofcoca-cola.com/">World of Coca-Cola</a> in Angriff genommen, wenn man ja schonmal in Atlanta ist, dann kann man auch das Touri-Programm machen. Eine der Fragen, die sich in amerikanischen Großstädten stellt, ist: wie kommt man da hin? Hier in Atlanta hat man die Wahl zwischen der U-Bahn, die aber nur die Nord-Süd und die Ost-West-Achse bedient, Bussen, die einen Mitteleuropäer regelmäßig vor ein Problem stellen, denn an den Haltestellen steht weder dran, welche Busse hier fahren noch wann. Wenn man also nicht vorher ein Online-Studium der Fahr- und Stadtpläne abgeschlossen hat, ist Busfahren mehr ein Glücksspiel als eine zuverlässige Art der Beförderung. Dann wäre da noch Taxi, was hier durchaus bezahlbar ist. Und dann gibt es noch das Courtesy Car. Eine interessante Einrichtung, jedes Hotel, dass was auf sich hält (also nur die teuren), bietet einen kostenlosen Chauffeurservice auf First-come-first-served-Basis an. Da zumindest ein Teil der Kollegen im Four Seasons wohnte und der Fahrer gerade frei war, wurden wir dann für lau im 7er BWM nach Downtown gebracht und vor der World of Coca-Cola abgesetzt.</p>
<p>Der Eintritt kostet 16 Dollar und ermöglicht einem den Besuch eines &#8220;Gehirnwäschezentrums&#8221; in dem die Veranstalter nicht müde werden zu betonen, dass Coca-Cola Spaß macht und die Welt verbindet. Angesichts der Markenverbreitung ist das vielleicht gar nicht so falsch.</p>
<p>Das besondere Highlight dieser Tour ist, neben Dingen wie einem 4D-Kino und einer kleinen aber vollständigen Abfüllanlage definitv die Zone, in der man weit über 100 Coca-Cola-Getränke aus aller Welt kosten kann. Also ran an die Becher und an die Zapfhähne. Man stellt schnell fest, dass die Afrikaner es Süß mögen, in Latein-Amerika Kohlensäure nicht viele Freunde hat und dass Mezzo-Mix am US-Zapfhahn fast schmeckt wie zu Hause. Diese Einrichtung bietet jedenfalls die Möglichkeit, sich ziemlich schnell Magenschmerzen zuzufügen <img src='http://www.icanmakeit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im angeschlossenen Fanshop gab es allerlei interessante Dinge zu kaufen, die aber alle nicht in einen Koffer passen. Und 40 Dollar für ein Coca-Cola T-Shirt müssen auch nicht sein.</p>
<p>Im Anschluss gabs noch einen kleinen Spaziergang durch den Centennial Olympic Park, der viel kleiner ist, als man erwarten könnte. Insgesamt ist es aber positiv zu sehen, dass Atlanta insgesamt eine sehr grüne Stadt ist und man eigentlich immer irgendeinen Park in kurzer Zeit zu Fuß erreichen kann.</p>
<p>Der Tag ging dann mit einem Besuch des Hard Rock Cafes (nur Shop) und eines Steakhaus zu Ende.</p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/atlanta/" title="atlanta" rel="tag">atlanta</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/coca-cola/" title="Coca-Cola" rel="tag">Coca-Cola</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/sightseeing/" title="sightseeing" rel="tag">sightseeing</a><br />
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		<title>Atlanta, Tag 3</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 13:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem gleichen langweiligen Frühstücksbuffet ging die Konferenz mit einem Highlight weiter: IBM war als Partner geladen und hat seine neueste Spielerei gleich mitgebracht: den Super-Computer Watson, der nach einem Jahrzehnt Forschung in der Lage ist, gegen menschliche Gegner Jeopary zu spielen und dabei sogar gegen die großen Champions zu gewinnen. Eine spezielle Software namens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem gleichen langweiligen Frühstücksbuffet ging die Konferenz mit einem Highlight weiter: IBM war als Partner geladen und hat seine neueste Spielerei gleich mitgebracht: den Super-Computer Watson, der nach einem Jahrzehnt Forschung in der Lage ist, gegen menschliche Gegner Jeopary zu spielen und dabei sogar gegen die großen Champions zu gewinnen. Eine spezielle Software namens DeepQA und 2880 Prozessoren mit 15 Terabyte RAM machen es möglich. Und Watson spielte dann auch bei uns auf der Konferenz gegen Freiwillige. Ich hatte ursprünglich auch überlegt mich zu melden, aber ich Nachhinein war ich froh, es nicht getan zu haben. Auch ohne Watson hätte ich eine schlechte Figur gemacht, denn mein englisches Wissen reicht weder aus um die Fragen ausreichend zu erfassen, noch um sie zu beantworten.<br />
Es kam dann wie es kommen musste: Watson kann zwar nicht alle Fragen beantworten, aber die, die er beantwortet, beantwortet er richtig. Er hat dann auch alle Kandidaten (immerhin 3 Runden mit zwei Zweierteams) in Grund und Boden gespielt. Sehr beachtlich.<br />
Der eigentliche Konferenzteil verlief eher unspektakulär, aber besonders im Bereich des Softwareprojektmanagements wurden einige neue User Groups gegründet, denen ich mich dann direkt man angeschlossen habe. Es kann nur nützlich sein, von dem Wissen der internationalen Kollegen hier zu profitieren.</p>
<p>Als Abendveranstaltung ging es dann ins Hauptquartier von CNN für eine Tour und Abendessen. Die Tour war mäßig, denn viel war nicht mehr los im Sender. Auch wenn Atlanta das Hauptstudio ist, wird die Senderleitung abends nach Washington D.C. transferiert und nur noch der spanische Ableger sendet weiter aus Atlanta. Allerdings ist das Gebäude von CNN wirklich beachtlich. Das Gebäude erinnert von innen an eine große Mall, im Erdgeschoss finden sich zahlreiche Geschäfte und Fastfoodläden. In dem Gebäude steht zudem noch ein nicht gerade kleines Hotel. Entfernt erinnert das ganze an das Sony Center in Berlin, allerdings ist das CNN-Gebäude deutlich älter (Mitte der 80er gebaut) und komplett geschlossen. In einem extra gesperrten Bereich klang der Abend dann mit einem Buffet zum Abendessen aus.</p>
<p>Und auch mein Tag ist jetzt vorbei, die Blogbeiträge sind geschrieben und es ist auch schon kurz nach 23 Uhr. In diesem Sinne.</p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/atlanta/" title="atlanta" rel="tag">atlanta</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/cnn/" title="CNN" rel="tag">CNN</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a><br />
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		<title>Atlanta, Tag 2</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 12:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erstaunlicherweise hält sich mein Jetlag in Grenzen. Letzte Nacht war trotzdem fürchterlich, denn ich hatte die Wahl zwischen einer lauten Klimaanlage und fürchterlichem Schwitzen. Mit Ohrstöpseln ging es dann aber. Das Frühstück im Four Seasons war dann aber eher enttäuschend, es gab Früchte, Oatmeal und Bagels mit zwei Sorten Cream Cheese und zwei Sorten Marmelade. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlicherweise hält sich mein Jetlag in Grenzen. Letzte Nacht war trotzdem fürchterlich, denn ich hatte die Wahl zwischen einer lauten Klimaanlage und fürchterlichem Schwitzen. Mit Ohrstöpseln ging es dann aber.<br />
Das Frühstück im Four Seasons war dann aber eher enttäuschend, es gab Früchte, Oatmeal und Bagels mit zwei Sorten Cream Cheese und zwei Sorten Marmelade. Das wars. Keine Wurst, keinen Käse, keine Eier, nichts was man aus einem typischen Hotelbuffet gewohnt ist. Witziges Detail: das Hotel hat eine Art Pausengong, der die Teilnehmer daran erinnern soll, dass die Veranstaltung gleich weiter geht. Es handelt sich hierbei aber um einen manuellen Gong, eine Art Xylophon, mit dem ein Hotelmitarbeiter dann durch die Menge läuft und die typische Gongmelodie spielt.</p>
<h3>Konferenzeindrücke</h3>
<p>Die Konferenz an sich ist trotz des großen Ansturms von über 300 Teilnehmern extrem gut organisiert und nach der gemeinsamen Startveranstaltung verteilte sich das Teilnehmerfeld auf die einzelnen Workshops. Die, an denen ich teilgenommen habe, waren allesamt interessant, bis auf die eines externen Partners, der aus seinem Vortrag eher eine große Werbeveranstaltung gemacht hat. Schade eigentlich, denn zumindest der Titel und die Beschreibung des Kurses hatte durchaus Potential.<br />
Ich werde vermutlich auch nie verstehen, warum hier die Klimaanlagen auf 60 Grad Fahrenheit eingestellt sind &#8211; das sind eiskalte 15 Grad Celsius. Inzwischen hats vermutlich auch die ersten Leute mit einer Erkältung erwischt.<br />
Für den Abend waren dann sog. Bird-of-a-Feather Dinner angesetzt, Essen mit Gruppen, deren teilnehmer gleiche (beruflichen) Interessen haben. Ich hatte mich dafür usprünglich nicht angemeldet, weil ich nicht wusste, was ich davon halten sollte, aber nach dem absolut positiven ersten Konferenztag habe ich die Leute am Hospitality Desk förmlich angebettelt, mir doch noch einen Platz zu verschaffen (was sie dann auch geschafft haben). Interessantes Detail an diesem Abendessen: gleich mehrere Leute von CCH Small Firms kamen zu mir &#8211; augenscheinlich ähnele ich einem ihrer Manager sehr. Ich habe mal um ein Foto gebeten, mal sehen, was da kommt <img src='http://www.icanmakeit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Immerhin scheint die Ähnlichkeit so frappierend zu sein, dass es einige Teilnehmer reichlich verwirrt hat.<br />
Nach dem Abendessen bin ich dann noch in eine nahegelegenen Supermarkt gegangen &#8211; die haben hier ja lange auf. Es war interessant zu sehen, dass selbst in Downtown Atlanta (da, wo die Wolkenkratzer stehen) selbst zu später Stunde noch einiges los ist. Im Innenstadtbereich wohnen für eine amerikanische Großstadt vergleichsweise viele Leute.</p>
<h3>TV, American Style</h3>
<p>Der Abend ging dann im Hotelzimmer mit HD-TV zu Ende. Die meisten Sender hier sind lokale Versionen der bekannten Stationen und beschäftigt sich daher primär mit lokalen Angelegenheiten. Das sind derzeit eine Gerichtsverhandlung gegen eine Frau die ihren Säugling umgebracht haben soll, aber auch Dinge wie die Schlaglöcher in einer Bundesstraße oder der schlechte Zustand vieler Holzverandas in Atlanta. *gähn* Ich habe bisher nur einen Beitrag mit internationalen Informationen gesehen und der drehte sich kurz um die Unruhen in Griechenland und danach dann um den Angriff auf irgendeinen US-Vorposten in Afghanistan.<br />
Das Ganze wird regelmäßig von Werbung unterbrochen, häufiger aber dafür kürzer als bei uns. Interessant sind Clips für Medikamente. Es scheint so zu sein, dass in der Werbung alle wichtigeren Nebenwirkungen genannt werden müssen. Bei Psycho-Medikamenten, also z.B. Stimmungsaufheller, kann das schonmal eine Weile dauern. Der Clip besteht dann primär aus lächelnden Personen in netten Umgebungen, die einem etwa eine Minute lang erzählen, was für schlimme Nebenwirkungen alle auf einen warten.</p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/atlanta/" title="atlanta" rel="tag">atlanta</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/tv/" title="tv" rel="tag">tv</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a><br />
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		<title>Atlanta, Tag 1</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 02:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich. Nach so vielen Jahren in Firmen mit nennenswertem US-Marktanteil komme ich auch wirklich mal in die USA. Da, wo ich herkomme, ist es jetzt fast 4 Uhr morgens. Da wo ich jetzt bin, ist es gerade mal 22 Uhr. Aber eins nach dem anderen: Der Flug Der Flug nach Atlanta ging um 9:20 in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich. Nach so vielen Jahren in Firmen mit nennenswertem US-Marktanteil komme ich auch wirklich mal in die USA. Da, wo ich herkomme, ist es jetzt fast 4 Uhr morgens. Da wo ich jetzt bin, ist es gerade mal 22 Uhr. Aber eins nach dem anderen:</p>
<h3>Der Flug</h3>
<p>Der Flug nach Atlanta ging um 9:20 in Düsseldorf und dank Economy Comfort-Upgrade konnte ich früher boarden und hatte auch noch einen Platz mit mehr Beinfreiheit. Auf dem Rückflug werde ich sogar noch mehr Platz haben <img src='http://www.icanmakeit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .  Die Sicherheitskontrollen in Düsseldorf waren überschaubar und wurden von nur bedingt motivierten Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdiensts durchgeführt. Ich Depp renne natürlich direkt mal mit einer halbvollen Flasche Eistee in die Kontrolle, die noch vom Vortag im Rucksack war. D&#8217;Oh.</p>
<p>9:50 Stunden war die angekündigte Flugzeit, geschafft haben wir es in ereignislosen 9:20. Immerhin war das Essen gut.</p>
<h3>Einreisekontrolle</h3>
<p>Als Europäer hört man ja immer wieder Horrorgeschichten über die Einreise in die USA. Sieht man davon ab, dass die meisten Beamten eher etwas ruppig sind, dann ist das aber alles halb so wild. Der Grenzbeamte, den ich erwischt habe, stelle mir nur drei Fragen und dann war ich drin. Witziges Detail: der Beamte war auf beiden Armen komplett tätowiert, also auch die Unterarme. Er hätte auch gut als Gangmitglied durchgehen können.</p>
<p>Da, wo in Deutschland alles vorbei ist und man nur noch seinen Koffer holt und dann den Flughafen verlässt, beginnt der Spaß in Atlanta aber erst. Man holt sein Gepäck geht durch den Zoll und gibt es dann zum Re-Check direkt wieder auf. Danach räumt man dann wieder seinen Laptop aus dem Rucksack, nimmt die Uhr ab und legt Gürtel und Schuhe ab und geht durch die TSA-Passagierkontrolle. Der reine Zufall hat mir den Nacktscanner erspart, ich stand einfach in der richtigen Schlange. Wenn man dann wieder vollständig bekleidet ist, fährt man zig Meilen mit der Bahn durch den Flughafen und sammelt dann ein letztes Mal sein Gepäck ein.</p>
<h3>Ankunft in Downtown</h3>
<p>Am Flughafen hatte die Firma schon Fahrten mit dem Shuttle-Bus reserviert. Blöd hier in Atlanta: der Flughafen ist auf 21 Grad gekühlt, dann kommt man raus und landet in 30 Grad Tropenklima (feucht, feucht, feucht) und wartet dann schwitzend darauf, dass der Van losfährt, der einem zum Hotel bringen soll. Im Van sind es dann aber eher 18 Grad, dann wieder 30 Grad auf dem Fußweg zum Hotel und dann wieder 20  Grad im Hotel. Ich gebe mein Bestes, mich nicht zu erkälten.</p>
<p>Das Hotel ist ganz gut, entgegen der ursprünglichen Planung wohne ich nicht im Four Seasons sondern direkt nebenan im Marriott Suites Downtown. Das ist optisch nicht ganz so luxuriös wie das Four Season, aber das Zimmer ist geräumig und sauber und vor allem gut ausgestattet.</p>
<p>Ich kann leider keine Bilder anbieten, das Dienst-Notebook hat zwar einen SD-Kartenleser, der funktioniert aber nicht unter Windows 7 (wie diverse Sachen, eigentlich peinlich für ein gar nicht so altes Dell).</p>
<h3>Der Rest des Tages</h3>
<p>Nach einem kleinen Spaziergang in der Umgebung des Hotels gings zur Welcome Reception der Konferenz, einem Meet &amp; Greet auf der Terasse des Four Seasons. Leider kannte ich kaum einen der anwesenden Kollegen, bin aber mit Leuten aus Peking, Sydney und Budapest unterhalten. Da ich kein großer Fan von Fancy Fingerfood bin, bin ich danach noch in ein nettes Lokal um die Ecke gegangen, den <a title="Homepage des Front Page News Grill" href="http://www.frontpageatlanta.com/">Frontpage News Grill</a>, der einen sehr schönen Biergarten hat. Draußen ist es aber selbst um die Zeit nur auszuhalten, weil der Laden große Ventilatoren draußen hatte. Interessanterweise hatten sie auch Heizpilze draußen, eine aus meiner Sicht sinnlose Investition hier in Atlanta.</p>
<p>So, genug geschrieben. Bis morgen!</p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/atlanta/" title="atlanta" rel="tag">atlanta</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/hotel/" title="hotel" rel="tag">hotel</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a><br />
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		<title>His terrible SWIFT sword</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielen Dank liebe Bundesregierung! Danke dafür, dass Du die Welt wieder ein Stück sicherer gemacht hast. Die bösen Terroristen, die ständig versuchen uns alle zu töten, weil wir so demokratisch, freiheitlich und liberal sind, könnten sich am Ende ja noch den Sieg sichern wenn wir alle unsere Bankdaten nicht zur Kontrolle in die USA schicken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank liebe Bundesregierung! Danke dafür, dass Du die Welt wieder ein Stück sicherer gemacht hast. Die bösen Terroristen, die ständig versuchen uns alle zu töten, weil wir so demokratisch, freiheitlich und liberal sind, könnten sich am Ende ja noch den Sieg sichern wenn wir alle unsere Bankdaten nicht zur Kontrolle in die USA schicken. Aber mit Deinem <a title="Bundesregierung macht den Weg für SWIFT frei (Handelsblatt)" href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/umstrittenes-abkommen-berlin-macht-weg-fuer-swift-frei;2489376">Kurswechsel in der SWIFT-Debatte</a> können wir die bösen Menschen jetzt fernhalten und uns vor <a title="Aktuelle Entwicklungen bezüglich der 9/11-Prozesse (Telepolis)" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31556/1.html">Ländern schützen, in denen Leute entführt, gefoltert, in Geheimgefängnissen zu Geständnissen genötigt und am Ende nach einem Verfahren mit fragwürdigsten Beweisen, das eines Rechtsstaats unwürdig ist, lebenslang inhaftiert oder gleich hingerichtet werden</a>. Dass wir unsere Kontodaten demnächst also völlig offen mit einem Land teilen, dass auch so arbeitet, ist halt der Preis für unsere Sicherheit. Hey, die sind doch gar nicht böse, die haben eines Friedensnobelpreisträger als Präsidenten.</p>
<p>Soviel zum lustigen Teil. Jetzt zu was Ernsterem: Liebe Bundesregierung, hast Du sie noch alle?? Wie kann man denn nach der Vorgeschichte (&#8220;Oh Hilfe, die bösen Amerikaner gucken ja schon seit Jahren in unsere Kontodaten, das geht aber auch gar keinen Fall!&#8221;) so ein Abkommen unterzeichnen?? Was war mit der &#8220;Regierung vom Volk für das Volk&#8221;? Ach ja, ich vergaß, das liest sich gut in Büchern und auf Gedenktafeln, in der Realität beeinträchtigt sowas aber die freie Wirtschaft. Und ich lese hier immer was von &#8220;massivem Druck&#8221;, den die Amerikaner ausgeübt haben. Was für Druck soll das sein? Noch erniedrigendere Einreiseformalitäten? Strafzölle für deutsche Produkte? Eine Neuauflage der <a title="Erläuterungen zu Freedom Fries (Wikipedia)" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Freedom_Fries">Freedom Fries</a>? Vielleicht ziehen sie ja auch ihre Truppen aus Afghanistan ab und wir werden alle von Terroristenhorden überrollt, die dort dann nicht mehr in Schach gehalten werden.</p>
<p>Ganz ehrlich: du hast versagt. Bekanntlich aber wählt sich jedes Schaf seinen Schlächter selber. Somit haben wir alle versagt. <a title="Die Terroristen haben schon gewonnen ? und wir sind schuld" href="http://www.icanmakeit.de/2009/09/28/die-terroristen-haben-schon-gewonnen-und-wir-sind-schuld/">Und die haben gewonnen</a> &#8211; und wir sind schuld. Ein weiterer Nagel zu unser aller Sarg. Hey, aber sehen wirs positiv: immerhin sterben wir in Sicherheit&#8230;</p>
<blockquote><p>Mine eyes have seen the glory of the coming of the Lord:<br />
He is trampling out the vintage where the grapes of wrath are stored;<br />
He hath loosed the fateful lightning of His terrible SWIFT sword:<br />
His truth is marching on.</p></blockquote>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/afghanistan/" title="Afghanistan" rel="tag">Afghanistan</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/bundesregierung/" title="bundesregierung" rel="tag">bundesregierung</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/eu/" title="eu" rel="tag">eu</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/freiheit/" title="freiheit" rel="tag">freiheit</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/kopfschuetteln/" title="kopfschütteln" rel="tag">kopfschütteln</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/politik/" title="politik" rel="tag">politik</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/sicherheit/" title="sicherheit" rel="tag">sicherheit</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/swift/" title="swift" rel="tag">swift</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/terror/" title="terror" rel="tag">terror</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/wirtschaft/" title="wirtschaft" rel="tag">wirtschaft</a><br />
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		<title>Barack Obama wird der 44. Präsident der USA</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 04:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist noch nicht endgültig amtlich, aber es gibt eigentlich nichts mehr dran zu rütteln: Barack Obama hat die Wahl zum 44. Präsidenten der USA mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Diesmal hätten 500 Stimmen und ein Gericht nicht ausgereicht, um die Wahl noch zu verhindern. Herzlichen Glückwunsch! Uns ist einiges von dem Cain/Palin-Duo erspart gebelieben. Jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist noch nicht endgültig amtlich, aber es gibt eigentlich nichts mehr dran zu rütteln: Barack Obama hat die Wahl zum 44. Präsidenten der USA mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Diesmal hätten 500 Stimmen und ein Gericht nicht ausgereicht, um die Wahl noch zu verhindern.</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch! Uns ist einiges von dem Cain/Palin-Duo erspart gebelieben. Jetzt ist Obama dran, sein Versprechen vom Wandel auch einzulösen. Wir warten.</p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/mccain/" title="mccain" rel="tag">mccain</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/obama/" title="obama" rel="tag">obama</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/wahl-2008/" title="Wahl 2008" rel="tag">Wahl 2008</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/wahlen/" title="wahlen" rel="tag">wahlen</a><br />
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		<title>Epic Fail</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 15:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Vorwahlkampf der Demokraten ist vorbei, Barack Obama designierter Präsidentschaftskandidat. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich bis vor kurzem in ihm den &#8220;schwarzen John F. Kennedy&#8221; gesehen habe (wobei man sagen muss, dass auch dieser geschichtlich zum visionären Vorzeigepräsidenten verklärt wurde). Mittlerweile bin ich zu der ernüchternden Erkenntnis gekommen, dass auch Obama nur das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorwahlkampf der Demokraten ist vorbei, Barack Obama designierter Präsidentschaftskandidat. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich bis vor kurzem in ihm den &#8220;schwarzen John F. Kennedy&#8221; gesehen habe (wobei man sagen muss, dass auch dieser geschichtlich zum visionären Vorzeigepräsidenten verklärt wurde).</p>
<p>Mittlerweile bin ich zu der ernüchternden Erkenntnis gekommen, dass auch Obama nur das <a title="Artikel mit dem Zitat von Obama" href="http://www.cnn.com/2008/POLITICS/02/09/feb.9.contests/index.html"><em>&#8220;same old Washington game with the same old Washington players&#8221;</em></a> spielt, dass er so angeprangert hatte. Zwei Vorkommnisse in letzter Zeit machen ihn für mich zum <a title="Erklärung des Begriffs Epic Fail" href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=epic+fail">Epic Fail</a>.</p>
<ul>
<li>Er befürwortet die Todesstrafe. Das alleine ist schon ein Totalversagen in meinen Augen, aber Obama setzt noch einen drauf und befürwortet die Todesstrafe auch für andere Straftaten als Mord, <a title="Tagesspiegel: Obama befürwortet Todesstrafe für Kinderschänder" href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2559990">im konkreten Fall für Kindesmissbrauch</a>. Die Geschichte, vor allem die der USA, beweist eigentlich eindrucksvoll, dass die Todesstrafe niemanden abschreckt, entsprechende Verbrechen zu begehen. Dem verlinkten Artikel nach wird die Todesstrafe von Obama als eine Art Ausdruck der moralischen Entrüstung einer Gesellschaft gesehen. Zu gut Deutsch: Rache bzw. Vergeltung. Weder das eine noch das andere ist Aufgabe eines Strafsystems. Fail.</li>
<li>Er hat für die Umsetzung des <a title="Wikipedia: FISA Amendments Act of 2008" href="http://en.wikipedia.org/wiki/FISA_Amendments_Act_of_2008">FISA Amendments Act of 2008</a> gestimmt, der u.a. illegale Abhörmaßnahmen der Regierung unter Straffreiheit stellt. Wer bei der englischen Wikipedia nach dem <a title="Wikipedia: Fourth Amendment" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fourth_Amendment">vierten Verfassungszusatz</a> sucht, wird auf folgende knappe, aber zutreffende Beschreibung stoßen:<br />
<blockquote><p><a title="Fourth Amendment to the United States Constitution" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fourth_Amendment_to_the_United_States_Constitution">Fourth Amendment to the United States Constitution</a> &#8211; part of the Bill of Rights, it guarded against unreasonable searches until the <a title="FISA Amendments Act of 2008" href="http://en.wikipedia.org/wiki/FISA_Amendments_Act_of_2008">FISA Amendments Act of 2008</a>, but still seems to guard against unreasonable seizures, and unreasonable searches of residencies.</p></blockquote>
<p>Bei Heise ist eine <a title="News zum FISA Amendments Act auf heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/US-Senat-segnet-Lauschgesetz-mit-Persilscheinregelung-ab--/meldung/110711/">verständliche Beschreibung der Änderungen</a> zu finden. Wie kann man einem solchen Gesetz nur zustimmen? Fail.</li>
</ul>
<p><strong>EPIC FAIL!</strong></p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/freiheit/" title="freiheit" rel="tag">freiheit</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/obama/" title="obama" rel="tag">obama</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/todesstrafe/" title="Todesstrafe" rel="tag">Todesstrafe</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/uberwachung/" title="überwachung" rel="tag">überwachung</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/wahl-2008/" title="Wahl 2008" rel="tag">Wahl 2008</a><br />
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		<title>Der Schauprozess in Gitmo hat begonnen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 15:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist endlich soweit. Die USA haben den Schauprozess gegen die vermeintlichen 9/11 Drahtzieher Khalid Scheich Mohammed und Ramzi Binalshibh im Gefangenenlager Guantanamo begonnen. Nach der jahrelangen vergeblichen Fahndung nach dem Mastermind Osama Bin Laden, der es immer noch erfolgreich schafft, mit Papier und Zettel (ein Mobiltelefon kann er ja nicht benutzen) aus einer Höhle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist endlich soweit. Die USA haben den Schauprozess gegen die vermeintlichen 9/11 Drahtzieher Khalid Scheich Mohammed und Ramzi Binalshibh im Gefangenenlager Guantanamo begonnen. Nach der jahrelangen vergeblichen Fahndung nach dem Mastermind Osama Bin Laden, der es immer noch erfolgreich schafft, mit Papier und Zettel (ein Mobiltelefon kann er ja nicht benutzen) aus einer Höhle heraus den Hort von Freiheit und Demokratie zum Narren zu halten (wers glaubt&#8230;).</p>
<p>Eben jener Hort unterhält im nahezu rechtsfreien Raum eben jenes Gefangenenlager auf Kuba, in dem jetzt der Militärprozess gegen die Leute stattfindet, derer man habhaft werden konnte. Warum formuliere ich das so sarkastisch? Weil dieser Prozess aus vielen Gründen gegen die Menschenwürde, die Menschenrechte, US-Recht, internationales Recht und gegen Sitte und Anstand verstößt. Hier die wichtigsten Gründe:</p>
<ul>
<li>Es handelt sich um einen Militärprozess. In einem Militärprozess gelten einige Einschränkungen gegenüber Prozessen vor einem Zivilgericht, z.B. im Hinblick auf das Zeugnisverweigerungsrecht oder den Beistand eines Anwalts. <a title="Wikipedia-Artikel über die Guantanmo Miltary Commission" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guantanamo_military_commission#Comparison_with_the_American_justice_system">Weitere Informationen finden sich bei Wikipedia</a>.
<ul>
<li>in einem Militärprozess urteilt üblicherweise ein einzelner Richter, keine Jury</li>
<li>der Angeklagte darf aus Gründen der nationalen Sicherheit nicht alle Beweise gegen ihn einsehen und kann sich somit nicht adäquat verteidigen</li>
<li>er kann seinen Anwalt nicht frei wählen, ihm können nur Militäranwälte (der USA natürlich) oder Zivilanwälte die ausreichend autorisiert wurden (wieder durch die USA) zur Seite gestellt werden</li>
<li>es dürfen alle Beweise verwendet werden, auch solche, die unter Folter oder anderen Umständen zu stande gekommen sind</li>
</ul>
</li>
<li>Die Angeklagten werden von der Regierung der USA als &#8220;unlawful combatants&#8221; eingestuft. Streng genommen braucht es für ein Militärtribunal einen Krieg und Kriegsgefangene. Der War on Terror wird aber rechtlich nicht als Krieg eingestuft, somit sind die Gefangenen dieses Krieges auch keine Kriegsgefangenen (die ja unter Genfer Konventionen behandelt werden müssten). Um sie aber nicht vor ein Zivilgericht stellen zu müssen, werden sie mit dem Kunstbegriff des &#8220;unlawful combatant&#8221; zu einer Art Kriegsgefangenen gemacht, für die weder die Genfer Konventionen noch die Zivilgerichte zuständig sind. Diese Leute sind faktisch rechtlos und die USA können mit ihnen machen, was sie wollen. Selbst ein Freispruch im Prozess muss daher nicht zwangsläufig zu einer Freilassung führen.</li>
<li>Die Angeklagten wurden in ihren jeweiligen Heimatländern entführt und durch das Black Site-Netwerk der USA erst in Drittländer gebracht (wo sie vermutlich gefoltert wurden) und dann nach Guantanamo überführt.</li>
<li>Der Prozess findet zu einem Zeitpunkt statt, wo er massiven Einfluss auf den bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf nehmen wird, ein Umstand, der nicht als zufällig angesehen werden kann.</li>
</ul>
<p>Es entsteht zwangsläufig der Eindruck, als wollte die Regierung der USA medien- und wahlkampfwirksam eine Verurteilung erzwingen. Um alle Faktoren auszuschließen, die eventuell eine Verurteilung behindern könnten, wurde auf die seltsame Konstruktion der &#8220;unlawful combatants&#8221; in einem völkerrechtswidrigen Gefangenenlager vor einem Militärtribunal gewählt. Erschreckend, das so ein Land meint, es müsse weltweit Nachhilfestunden in Freiheit und Demokratie geben müssen. Ohne Details dieses Vorgehens zu kennen, gebe ich hier mal meinen Tipp zum Ergebnis ab: mindestens ein Todesurteil (vermutlich irgendwie martialisch vollstreckt, z.B. Exekution) plus langjährige bis lebenslängliche Haftstrafen. Ich hoffe, dass ich mich irre.</p>
<p>Disclaimer: Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass ich gegen die Strafverfolgung von Verbrechern bin oder ihre Taten toleriere oder gar unterstütze. Ich bin nur der Ansicht, dass diese Verfolgung unter für ein solches Land unwürdigen Umständen vor fragwürdigen Hintergründen stattfindet.</p>
<p>Will man wirklich glauben dass eine Bande in einer Höhle in Afghanistan ein weltweites Terrornetzwerk leitet, dass trotz bester Überwachung durch NSA und CIA in der Lage ist, die USA gleich zweimal an der gleichen Stelle (1993, 2001) empfindlich zu treffen und sich dann, ohne nennenswerte Resourcen, jahrelang der Festnahme oder der Zerschlagung zu entziehen? Die Beweise für diese These sind genauso dürftig wie die Beweise der zahlreichen Theorien dagegen. Und die offizielle Version nur deshalb zu glauben, eben weil sie die offizielle Version ist, ist fahrlässig.</p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/9-11/" title="9-11" rel="tag">9-11</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/freiheit/" title="freiheit" rel="tag">freiheit</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/krieg/" title="krieg" rel="tag">krieg</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/politik/" title="politik" rel="tag">politik</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/terror/" title="terror" rel="tag">terror</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/wahl-2008/" title="Wahl 2008" rel="tag">Wahl 2008</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/war-on-terror/" title="war on terror" rel="tag">war on terror</a><br />
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		<title>Wahlkampf multimedial</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 00:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass in den USA TV-Debatten zum Handwerkszeug eines Wahlkämpfers gehören und sich Horden von Wahlkampfhelfern recht schnell (und notfalls mit Geld) mobilisieren lassen, ist auch nichts wirklich neues. Mit den großen Wahlkampfspenden lässt sich auch vortrefflich Werbezeit bei den Fernsehsendern buchen, um Wahlwerbespots zu zeigen. Ein Phänomen, dass ich in diesem Wahlkampf das erste Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass in den USA TV-Debatten zum Handwerkszeug eines Wahlkämpfers gehören und sich Horden von Wahlkampfhelfern recht schnell (und notfalls mit Geld) mobilisieren lassen, ist auch nichts wirklich neues. Mit den großen Wahlkampfspenden lässt sich auch vortrefflich Werbezeit bei den Fernsehsendern buchen, um Wahlwerbespots zu zeigen.</p>
<p>Ein Phänomen, dass ich in diesem Wahlkampf das erste Mal gesehen habe, sind die Musikvideos und weitere Videoclips, die einige, vornehmlich prominente Zeitgenossen, für ihre jeweiligen Kandidaten machen.</p>
<p>Den Anfang machen Mike Huckabee (der mittlerweile aus dem Rennen ist) und sein Unterstützer Chuck Norris in einem eher peinlichen Video, das eigentlich nur geeignet ist, die tumben Waffennarren zu motivieren: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MDUQW8LUMs8" title="Mike Huckabee &amp; Chuck Norris (Youtube)">Mike Huckabee &amp; Chuck Norris</a>.</p>
<p>Interessanter wurde es, als Black Eyed Peas-Mitglied will.i.am aus Teilen von Barack Obamas Reden den Ohrwurm <em>Yes We Can</em> komponierte. Es spielen allerlei (Semi-)Prominente mit, u.a. Scarlett Johansson: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2fZHou18Cdk" title="Yes We Can von will.i.am (Youtube)"><em>Yes We Can</em> von will.i.am</a>.</p>
<p>Das wiederum inspirierte weitere Internetkünstler, das Mittel der Satire zu verwenden und ganz ähnliche Videoclips zu erstellen, bei denen der republikanische Spitzenreiter nicht wirklich gut wegkommt: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EUKINg8DCUo" title="No You Can't (Youtube)">No You Can&#8217;t</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gI7WwY4a9ro" title="No You Can't - No Se Puede (YouTube)">No You Can&#8217;t &#8211; No Se Puede</a> und ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3gwqEneBKUs" title="Satirevideo von john.he.is (Youtube)">Video von john.he.is</a>. McCain ist daran nicht ganz unschuldig, sang er doch auf einer Pressekonferenz seine eigene Adaption des alten Beach Boy Songs Barbara Ann: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=o-zoPgv_nYg" title="McCain singt Bomb Iran (Youtube)">Bomb Iran</a>.</p>
<p>Und während sich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mDDmAHsElMY" title="SNL Parodie von Hillary Clinton (Youtube)">Hillary Clinton und Barack Obama bei Saturday Night Live</a> veralbern lassen müssen, bekommt Hillary Clinton Unterstützung von Jack Nicholson: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6mOa3sXjqE4" title="Jack Nicholson für Hillary Clinton (Youtube)">Jack Nicholson Medley für Hillary Clinton</a>.</p>
<p>Aber auch Obama wird bedacht, wieder von will.i.am, diesmal mit dem Song <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ghSJsEVf0pU" title="We Are The Ones von will.i.am (YouTube)">We Are The Ones</a>. <a href="http://www.youtube.com/user/illwilly" title="(Vermutlich) will.i.ams Profil bei YouTube">SeinYouTube-Profil</a> ist ebenfalls sehenswert, ebenso wie die Seite, die seine Videos hostet: <a href="http://www.dipdive.com/" title="DipDive">DipDive</a>.<br />
Mal gucken, was uns noch so erwartet.</p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/clinton/" title="clinton" rel="tag">clinton</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/mccain/" title="mccain" rel="tag">mccain</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/obama/" title="obama" rel="tag">obama</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/politik/" title="politik" rel="tag">politik</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/wahl-2008/" title="Wahl 2008" rel="tag">Wahl 2008</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/youtube/" title="youtube" rel="tag">youtube</a><br />
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		<title>Barack Obama tut es!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 22:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Real Life]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin wie immer etwas spät dran, aber es gibt Neuigkeiten aus dem Lager des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Nach zahlreichen wilden Spekulationen, ob er sich jetzt zur Wahl stellen würde oder nicht, hat er dem ganzen ein Ende bereitet und in Springfield, IL offiziell seine Präsidentschaft bekannt gegeben. Hier ist das offizielle Video des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wie immer etwas spät dran, aber es gibt Neuigkeiten aus dem Lager des demokratischen Präsidentschaftskandidaten <a href="http://www.barackobama.com" title="Offizielle Webseite der Wahlkampagne von Barack Obama">Barack Obama</a>. Nach zahlreichen wilden Spekulationen, ob er sich jetzt zur Wahl stellen würde oder nicht, hat er dem ganzen ein Ende bereitet und in Springfield, IL offiziell seine Präsidentschaft bekannt gegeben. Hier ist das offizielle Video des Events:</p>
<p><embed src="http://services.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/353515028" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=494649996&#038;playerId=353515028&#038;viewerSecureGatewayURL=https://services.brightcove.com/services/amfgateway&#038;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&#038;cdnURL=http://admin.brightcove.com&#038;domain=embed&#038;autoStart=false&#038;" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="486" height="412" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" swLiveConnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></p>
<p>Man darf gespannt sein, wie die Vorwahlen ausgehen werden. Die <a href="http://projects.washingtonpost.com/2008-presidential-candidates/?nav=left" title="Übersicht über die Kandidaten der Wahlen 2008 bei der Washington Post">Aufstellung der Washington Post</a> zählt derzeit schon 10 demokratische Kandidaten, die sich alle noch irgendwie einigen müssen. Wie heißt es so oft: viele Köche verderben den Brei. Je mehr Kandidaten, desto größer die Chance an kleinen Prozentunterschieden zu scheitern. Mal gucken, was wird.</p>

	Tags: <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/obama/" title="obama" rel="tag">obama</a>, <a href="http://www.icanmakeit.de/tag/wahlen/" title="wahlen" rel="tag">wahlen</a><br />
]]></content:encoded>
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