ST:TNG Episodenführer 1×11 – Haven

Huch, und schon ist das Jahr rum. Zum Abschluss gibts aber noch schnell eine neue Folge meines Podcasts, diesmal zur Episode Haven, in der Lwaxana Troi, Deannas Mutter ihren ersten Auftritt hat.

Nachdem ich diese Folge gesehen hatte, fiel mir auf, welche geringe Rolle Telepathen doch bei Star Trek spielen. In meiner Lieblingsserie Babylon 5 spielen Telepathen ja eine zentrale Rolle in der Gesamthandlung, aber auch in der Gesellschaft der unterschiedlichen Völker. Sie werden im Alltag bei Geschäftsverhandlungen eingesetzt und sind bei bestimmten Bevölkerungskreisen nicht wirklich beliebt.

Wenn ich das mit Star Trek vergleiche, wundere ich mich doch etwas, welches Potential für Handlungen und Konflikte sich die Schreiber haben entgehen lassen, in dem sie nicht viel näher auf Telepathen eingegangen sind. Stattdessen verkommt Lwaxanas Fähigkeit besonders in dieser Episode zum comic relief, indem sie ab und an peinliche Gedanken anderer öffentlich mitteilt. Schade eigentlich.

Hier die Notizen zur Show:

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ST:TNG Episodenführer 1×10 – Hide and Q

Zuerst eine Klarstellung: entgegen anders lautenden Gerüchten arbeite ich immer noch aktiv an diesem Podcast. Leider ist die Vorweihnachtszeit eher hektisch und ich war noch erkältet. Vermutlich hätte es ein gewisses humoristisches Niveau gehabt mit einer Kermit-der-Frosch-Stimme aufzunehmen, aber das habe ich mir dann doch gespart.

Hide and Q ist eine eher mittelmäßige Episode, wieder ganz im Stile der alten TOS-Folgen, vor allem in Bezug auf Kulissenbau und Auswahl der Kostüme. Gene Roddenberry und/oder seine Mannschaft haben ihr Faible für schräge Kostüme in der Zeit zwischen TOS und TNG wohl nicht verloren. Immerhin kommt Q in dieser Episode vor, der Episoden immer seinen ganz eigenen Charme verleiht, der diesmal allerdings durch das Overacting von John de Lancie etwas getrübt wird. Q ist zwar schon eine exzentrische Person, aber John übertreibt es hier doch etwas.

Auch Jonathan Frakes als Riker macht eine gute Figur, auch wenn ich es den Drehbuchautoren ankreide, dass sie ihn einige unlogische Wendungen vollziehen lassen, die nicht zu seinem Charakter passen.

Hier die Shownotes zur Episode:

Ich habe demnächst ein paar Tage frei und plane, ein paar Folgen des Episodenführers vorzuproduzieren, damit es auch über die Feiertage was auf die Ohren gibt. Mal sehen, ob das wirklich klappt.

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Schicht im Schacht

Die EU berät heute darüber, wie lange Deutschland noch seinen Steinkohleabbau subventionieren darf. Unsere Führungsriege war der Ansicht, dies müsse bis 2018 möglich sein, hat aber vergessen, dies von der EU genehmigen zu lassen. Dort ist man daher der Ansicht, 2014 würde völlig reichen. Ich sage: jedes Jahr ist eins zu viel. Und das sage ich mittlerweile seit über 10 Jahren. Deutsche Kohle ist schlicht und ergreifend nicht wettbewerbsfähig.

Es ist eine Frage des Geschäftsmodells: wer auf dem Markt mit einem Geschäftsmodell agiert, das sich beweisbar nicht selber tragen kann, der soll den Laden dichtmachen. Das betrifft die Steinkohle ebenso wie andere gescheiterte Unternehmungen (Hallo Opel!). Es dem dem selbständigen Werbedesigner nicht verständlich zu machen, warum er jetzt Insolvenz anmelden soll, während sein Nachbar, der bei Opel arbeitet, vom Staat gerettet wird. Um da nicht erst in die missliche Lage zu kommen, bestimmen zu müssen, wo man die Linie zieht, wen man retten wird und wen nicht, rettet einfach man niemanden, sondern fördert lieber sie soziale Komponente der sozialen Marktwirtschaft. Ansonsten entsteht auch das falsche Signal: “Hey, kein Problem, macht einfach euer Ding und wenns schiefgeht, dann rettet euch halt der Staat.”

Aber das hier soll nicht in einen “Alles ist schlimm”-Rant ausarten, daher zurück zum Bergbau: in den Nachrichten auf WDR5 wurde heute erwähnt, dass der Staat die Steinkohleförderung mit 2 Milliarden Euro jährlich subventioniert und dass in den Zeichen ca. 23.000 Personen beschäftigt sind. Der Staat fördert also diesen Wirtschaftszweig mit ca. 90.000 Euro pro Beschäftigtem. Das ist mal eine beachtliche Zahl, aber natürlich nur eine statistische. Die Subventionierung hat vermutlich keine direkten Auswirkungen auf die Löhne sondern dient eher dazu, die Differenz zwischen Förderkosten und Weltmarktpreis auszugleichen.

Natürlich gibt es da auch die bekannten Einwände, die gerne vorgebracht werden, um eine weitere Subventionierung zu rechtfertigen:

Da wäre zu einen das Argument der Auswirkung auf den Arbeitsmarkt. Natürlich sind auch neben den 23.000 Beschäftigten auch Kollateralschäden zu erwarten wie z.B. der Imbissbudenbetreiber oder der Kioskbesitzer oder andere, weniger klischeehafte indirekt Abhängige. Wenn man aber bedenkt. dass der hochgelobte KT (zu Guttenberg) es angeblich schaffen kann, die Bundeswehr sozialverträglich von 250.000 auf 185.000 Soldaten runter zu bringen (und Zivilangestellte sind da nicht mal berücksichtigt), dann kann auch die Unterbringung der 23K+ Bergleute kein wirkliches Problem sein.

Dann wäre da die Befürchtung, die um den Bergbau herum angesiedelte Industrie, z.B. der Maschinenbau, könnte seinen Wissensvorsprung und einen erheblichen Absatzmarkt verlieren. Als Wuppertaler bin ich mit Hemscheidt, später Deutsche Bergbautechnik groß geworden. Nicht das mich das je sonderlich interessiert hätte, aber auch in Wuppertal gab es eben bergbaunahe Industrie. DBT wurde an Bucyrus verkauft und war somit kein deutsches Unternehmen mehr, sondern ein amerikanisches mit einem Standort in Deutschland. Anderen Zulieferern erging es ähnlich, und die übrigen verbliebenen Firmen erwirtschaften ohnehin 80-90% ihres Umsatzes durch Export, denn es gibt in Deutschland nur noch 4 aktive Zechen (Ibbenbüren, Prosper Haniel, Auguste Victoria und Ruhr West) und deren Bedarf an Bergbautechnik ist überschaubar. Aufstrebene Märkte wie China sind da vermutlich weitaus rentabler und somit wird das Ende der Steinkohle in Deutschland keine signifikanten Auswirkung auf die deutschen Zulieferer haben.

Bliebe noch die irrationale Furcht, sich durch die Aufgabe der Steinkohleförderung in zu große Rohstoffabhängigkeit von anderen Staaten zu begeben. Das ist das unsinnigste Argument von allen, denn wir sind nicht nur Exportvizeweltmeister, sondern auch Importvizeweltmeister. Das bezieht sich zwar nicht nur auf Rohstoffe sondern vor allem auf fertige Waren, macht aber dennoch deutlich, wie abhängig wir ohnehin schon sind. Wer die Nachrichten verfolgt, weiß auch, wie sich ein Streit um Erdgas zwischen Russland und der Ukraine sich auf Deutschland auswirkt. Vor diesem Hintergrund ist gar nicht einzusehen, wieso wir ausgerechnet bei der Steinkohle unabhängig sein wollen, wo wir es doch in unzähligen anderen Bereichen schon lange nicht mehr sind. Im Übrigen sind die Japaner so ganz ohne Bodenschätze noch viel schlimmer dran und die leben auch immer noch.

Die Zeiten des Imperialismus sind schon lange vorbei und Deutschland ist zu einem wichtigen Teil der EU geworden, ein Staatenbündnis von immenser Wichtigkeit, dessen Relevanz und Notwendigkeit aus meiner Sicht enorm sind. Man mag dies aber derzeit erst auf den zweiten Blick erkennen, wenn man an Dingen wie Eurokrise und Marktregulierung vorbei auf die internationale Ebene blickt. Länder wie Liechtenstein, Portugal oder selbst Deutschland können sich alleine nicht gegen Riesen wie die USA oder China behaupten, die EU hingegen schon, wenn sie sich endlich mal einigen würde.

Auf lange Sicht wird die Steinkohle ein Kapitel der Geschichte sein, der Zugmotor, der das Wirtschaftswunder ermöglichte. Nicht weniger. Aber eben auch nicht mehr.

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ST:TNG Episodenführer 1×09 – The Battle

Eine Woche liegt der letzte Podcast jetzt schon zurück, daher wurde es mal dringend Zeit für eine neue Episode. Diese trägt jetzt die Nummer 9, auch wenn die letzte die Nummer 7 getragen hat, was einen einfachen Grund hat: bisher habe ich meinen Podcast durchgängig numeriert, was aber dazu führte, dass aufgrund der Doppelfolgen (bisher der Pilotfilm) die Nummer der Podcast-Episode von der der eigentlichen TNG-Episode abwich. Mit Ausblick auf die noch ausstehenden Doppelfolgen wäre diese Abweichung mit der Zeit sogar größer geworden. Um mich und auch Euch nicht weiter zu verwirren, habe ich mich daher entschieden, die Nummerierung des Podcasts an die der TV-Folgen anzugleichen. Es wird dann also scheinbar Lücken in der Reihenfolge geben, aber das ist besser als voneinander abweichende Nummern.

Nun aber zu den Shownotes:

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Warum ich lieber DVD- als Downloadspiele kaufe

Preisvergleich für "Lost Horizon"

Preisvergleich für "Lost Horizon" (Stand 24.11.2010)

DVDs werden mit der Zeit billiger, weil die Preiskontrolle (mit einigen Ausnahmen) beim Einzelhandel liegt. Downloadspiele werden viel langsamer und viel seltener billiger, weil die Preiskontrolle üblicherweise beim Publisher liegt und digitale Downloads ja auch keinen Platz im Lager wegnehmen. Gleiches gilt natürlich auch für Filme, Musik und andere Inhalte, die sich neben dem klassischen Vertriebsweg auch digital vertreiben lassen. Oder was glaubt ihr warum das eBook eines Krimis fast immer genauso viel kostet wie der gedruckte Krimi?

<exkurs>Und nein, Buchpreisbindung lasse ich hier als Argument nicht gelten. Buchpreisbindung besagt vereinfacht nur, dass ein Buch bei Händler A das gleiche kosten muss wie bei Händler B, nämlich den festgesetzten Preis (Ausnahmen mal außen vor), sie besagt hingegen nicht, dass das eBook eines Buches genauso viel kosten muss wie das Taschenbuch oder Hardcover desselben Buches. Andernfalls wäre es auch absolut sinnfrei, Taschenbücher heraus zu bringen, denn wenn eBooks genauso viel kosten müssten wie gedruckte Bücher, dann müssten Taschenbücher genauso viel kosten wie ihre Hardcoverpendants oder umgekehrt.</exkurs>

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