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TV-Flashback: Babylon 5

I was there at the dawn of the third age of mankind, ten years after the Earth/Minbari war. The Babylon project was a dream given form. It’s goal: to prevent another war by creating a place where humans and aliens could work out their differences peacefully. Its a port of call, a home away from home for diplomats, hustlers, entrepreneurs and wanderers. Humans and aliens, wrapped in two million fivehundredthousand tons of spinning metal, all alone in the night. It can be a dangerous place, but it’s our last best hope for peace.

This is the story of the last of the Babylon stations. The year is 2258. The name of the place is Babylon 5.

Es ist mal wieder an der Zeit, die “alten” DVD-Boxen wieder hervor zu holen und die Abende mit einer immer noch einer großartigen Serie zu füllen…

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Ein Quantum Trost?!!

Gehts noch??? Was ist denn Ein Quantum Trost für ein besch#!~@=? Filmtitel? Wer hat sich das denn bitte ausgesucht? Das ist ja noch schlimmer als Der Morgen stirbt nie oder Stirb an einem anderen Tag. Die Buchvorlage hieß ja wenigstens Ein Minimum an Trost, was auch nicht wirklich toll ist.

Das erinnert mich ein wenig an die krude Übersetzung der Babylon 5 Episodentitel. Aus der ersten Episode mit dem Titel Midnight on the firing line wurde im Deutschen dann einfach nur Ragesh 3. Oder Passing through Gethsemane, in Anlehnung an die Prüfung biblischen Ausmaßes, denen sich die Hauptfigur der Folge unterwerfen muss, heißt im Deutschen völlig sinnentfremdet Die Schrift aus Blut (die zwar auch vorkommt, um die es aber nur vordergründig geht).

Immerhin sieht der Bond-Trailer nach einem guten Film aus. Titel hin, Titel her.

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Sind wir zu naiv? Ja!

Zur aktuellen Diskussion ein Zitat (OK, aus Babylon 5, aber es wird nicht weniger richtig dadurch):

There is only one truth about war: people die.

Was passiert ist tragisch, keine Frage. Aber haben wir ernsthaft geglaubt, dass wir Soldaten in Krisengebiete schicken können und davon ausgehen können, dass ihnen dort nichts passiert?

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Tag 2: Captain Power and the Soldiers of the Future

OK, Themenwoche trifft es nicht mehr ganz, aber hier ist trotzdem der zweite Beitrag zum Themengebiet Vergessene Serien: Captain Powers and the Soldiers of the Future. Wie kam ich zu dieser Serie? Ich konnte mich erinnern, als Kind mal eine Serie gesehen zu haben, in der die ersten kruden fernsehtauglichen 3D-Animationen vorkamen, ganz besonders konnte ich mich aber an leuchtende Neonflächen an einigen der Figuren erinnern. Der Inhalt der Serie, den ich schon längst vergessen hatte, zog mich damals in seinen Bann. Ich habe diese Serie seitdem nie wieder gesehen, es ging sogar so weit, dass ich fast bereit war, einzusehen, ich hätte mir diese Serie eingebildet, den niemandem, den ich fragte, kam diese Serie bekannt vor. Vor zwei, drei Jahren recherchierte ich dann aber großflächig im Internet und fand dieses Serienintro. Es gab die Serie also wirklich.

Worum ging es? Das Grundszenario ist in der Science-Fiction-Welt sehr häufig anzutreffen: in einer nicht allzu fernen Zukunft (2147) ist der Kampf zwischen Mensch und Maschine entschieden und die Maschinen haben gewonnen und unterdrücken die überlebenden Menschen. Das Imperium der Maschinen, das sog. Biodredd-Imperium wird von einem Mensch/Maschine-Hybriden (man könnte fast von einem Borg sprechen) namens Lord Dredd regiert (nicht mit Judge Dredd verwechseln). Aber natürlich gibt es noch eine Reide strahlender Helden, die das böse Imperium bekämpfen und hochmoderne Verwandlungstechnologie verwenden um sich mit hochmodernen Kampfrüstungen (Power Suits) zu umgeben.

Ich verzichte hier mal auf detaillierte Storyinfos, da man die auch anderswo nachlesen könnte. Ich widme mich lieber der Frage, warum ich von dieser Serie so fasziniert war. Das Schlimme daran: gucke ich mir die Serie heute an, habe ich das Gefühl, ich gucke mir den Vorläufer der Power Rangers an. Allerdings sind die Storys der einzelnen Episoden bedeutend besser und tiefgründiger und es läuft eigentlich niemand in albernen Gummikostümen herum (ok, außer den Hauptdarstellern, aber da hält es sich noch in Grenzen). Die Serie hat eigentlich alles, was so eine Serie braucht: Action, Tricktechnik, einen kompletten Satz Helden und einige grafische Spielereien.

Interessant im Zusammenhang mit dieser Serie sind die Namen der Drehbuchautoren, bzw. der Name eines Autors: JMS – eben jener J. Michael Straczinsky, der auch Babylon 5 ersonnen hat. Und hier wird auch schnell der Unterschied zu so stumpf dummen Serien wie Power Rangers klar: JMS schreibt in erster Linie handfeste Science-Fiction und erst in zweiter Linie Fernsehserien. Und eben das zeichnet Captain Power and the Soldiers of the Future aus, zu erkennen u.a. an nachdenklichen Episodentiteln (die bei Babylon 5 ja leider der deutschen Übersetzung zum Opfer fielen) wie z.B. And study war no more oder New Order: The Sky shall swallow them. Folgen der Serie sind vergleichsweise schwer zu bekommen, doch die eine Staffel, die je gedreht wurde, stellt storymäßig einen Meilenstein der Science-Fiction-Serien dar. Ich verweise hier auch mal an einen Beitrag im Blog von John Kenneth Muir.

Wer an storylastiger Science-Fiction interessiert ist, und über den 80er-Jahre-Stil hinwegsehen kann, der sollte sich diese Serie wirklich mal angucken.

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