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ST:TNG Episodenführer 1×03 – The Naked Now

Willkommen zur brandneuen zweiten Folge meines Star Trek: The Next Generation Episodenführers, diesmal zur Episode “The Naked Now” (bzw. “Gedankengift”). Der Podcast hat jetzt eine Titelmelodie, was ihn in meinen Augen erheblich aufwertet ;-).Ich wollte eigentlich ein cooles Stück von irgendeinem alten Amiga-Spiel haben, aber da die Rechtefragen zu klären ist nahezu aussichtslos, und bei Jamendo, dem großen Creative-Commons-Musikportal habe ich locker über hundert Alben angespielt, die mir alle nicht zusagten. Und so habe ich dann letzten Endes selber zur Gitarre gegriffen und diesen einfachen, aber dank Flanger doch effektvollen Riff aufgenommen.

Ich werde versuchen, meinen Durchsatz auf zwei Podcasts pro Woche zu steigern, denn bei noch 176 ausstehenden Folgen bräuchte ich derzeit noch bis März 2014 um alle Folgen abzudecken…

Aber nun zu etwas Erfreulicherem, den Notizen zur heutigen Show:

Folge 3 des Episodenführer wird von der Episode “Code of Honour” (Der Ehrencodex”) handeln. Bis dahin!

P.S.: Wer sich wundert, wo 1×02 abgeblieben ist: so wurde die zweite Hälfte von “Encounter at Farpoint” genannt.

Musiktheorie – oder wie mir die Schule vermieste, was ich jetzt bräuchte

Das hier machte ich für gewöhnlich eher selten und dann meist auch nicht so ausführlich. Aber ich erzähle aus gegebenem Anlass mal einen kleinen Schwank aus meinem Leben.

Ich nehme jetzt seit etwas über einem Jahr Gitarrenunterricht und es sind Fortschritte erkennbar. Ich investiere in mein Training leider nicht so viel Zeit wie ich gerne würde, daher dauert eben alles etwas länger. Ich kann immer noch keine Noten lesen, und das obwohl ich neben dem Gitarrenunterricht vor etlichen Jahren auch ein Abitur gemacht habe und Musik auch eines meiner Fächer war (allerdings nicht im Abitur). Wer in erster Linie Gitarre im Bereich Rock- und Metal spielt, der kommt auch gut ohne Notenlesen aus, Tabulatur ist völlig ausreichend. Auch alles andere, was der Musiktheorie entspringt ist anfangs irrelevant: Welche Tonart hat eine Passage oder ein Lied? Irrelevant, die ändert nichts an den Griffen, die ich lernen muss. Warum sind die Saiten einer Gitarre immer 5 Halbtonschritte auseinander (OK, mit einer Ausnahme)? Na logisch, damit ich die Powerchords leichter greifen kann. Ignoranz, würden die einen sagen. Ich sage: Ergebnis einer gescheiterten musikalischen Erziehung.

Ich kann mich nur dunkel an meine musikalischen Anfänge erinnern. Ich weiß, dass meine Schwester schon früh ein Keyboard bekam, auf dem wir dann herumgeklimpert haben. Dabei blieb es dann auch, denn keiner von uns entwickelte den Antrieb, Keyboard oder gar Klavier lernen zu wollen und unsere Eltern hatten auch keine Pläne für uns in dieser Richtung. Eine weitere Erinnerung stammt aus der Grundschule, als ich als Erstklässler der Verbschiedung der damaligen 4. Klasse beiwohnte, und ich tief beeindruckt war, als die Klasse gemeinsam ein Lied zu Gitarrenbegleitung sang. Auch wenn ich damals noch nicht wusste, dass die Gitarrenspielfähigkeiten der meisten Grundschullehrer nicht über die “Schrammelgitarre” (wer sich dadurch beleidigt fühlt, ersetze in Gedanken bitte Schrammelgitarre durch Lagerfeuergitarre) hinausgeht, verspürte ich dennoch keinerlei Ambitionen einer musikalischen Betätigung. In den folgenden Jahren nahm ich, wie halb Deutschland, an der musikalischen Früherziehung teil. Ich konnte mich gerade so noch um die obligatorische Blockflöte herumdrücken (die dann meine Schwester bekam) und landete beim pentatonischen Glockenspiel – dem geneigten Leser besser bekannt als Xylophon. Rückblickend konnte ich mich auch hierfür nicht begeistern, ich spielte Glockenspiel nach Liedern, die mich nicht interessierten und malte Noten in mein Heft, die ich nicht verstand. Das ganze war eher eine lästige Pflicht, die mir außerhalb der Schule Zeit zum Spielen raubte.

Die Dinge wurden auf dem Gymnasium nicht besser. Recht schnell stellte sich heraus, dass nahezu jeder ein besseres Gesangstalent war als ich und auch mein Glockenspiel keine Zukunft hatte. Ich fiel daher in die Mittelmäßigkeit eines Musikignoranten zurück, nicht zuletzt auch dadurch bedingt, dass rückblickend den Eindruck habe, meine Eltern hörten eigentlich kaum aktuelle Musik. Vor allem mein Vater fühlte sich in erster Linie Mozart, Beethoven, Bach, Chopin u.a. verbunden. So wurden in den 80ern nicht etwa AC/DC, Helloween oder Iron Maiden meine Begleiter, sondern Freddy Quinn und Baldur Seifert. Nur um das klar zu stellen: ich habe hier nicht die Absicht Vorwürfe zu erheben und vermutlich stimmen meine Aussagen so auch gar nicht, denn ich muss mich auf meine verschwommenen und selektiven Erinnerungen meiner frühen Jugend verlassen. Wer als berühmter Politiker oder Star eine Biografie schreibt, und sich angeblich noch glasklar an die Erlebnisse, die er mit 7 Jahre hatte, erinnert, der lügt – oder zumindest malt er seine eigentlich schlechte Erinnerung zu einer optimierten Version aus. Wer ein besonders krasses Beispiel dafür sehen will, der lese mal die Biografie von Bill Clinton. Erst auf etwa der Hälfte dieses über 1000 Seiten starken Buches erreicht Bill Clinton das Alter von 18 Jahren…aber ich schweife ab.

Da ich also nicht singen konnte und auch kein Instrument spielte, schien mir der Musikunterrich nicht sonderlich attraktiv, nicht zuletzt auch deshalb, weil ich dort nicht zum oberen Leistungsdrittel gehörte und sich ein wenig Resignation breitmachte, so dass ich dort eher meine Zeit absaß als wirklich etwas zu lernen. Lediglich die mit zunehmendem Schuljahr weniger werdenden gemeinsamen Gesangseinlage gefielen mir. Ich erinnere mich nur noch an wenige Dinge aus dieser Zeit, ich weiß noch dass ein kleines c auf der ersten Hilfslinie unterhalb der Notenlinien steht und dass es etwas gibt, dass man den Quintenzirkel nennt. Er soll wohl recht praktisch sein, ich erinnere mich aber nur daran, dass ich ihn in Form eines Spickzettels bei einem Musiktest dabei hatte und prompt erwischt wurde.

Als dann der Lehrer wechselte und ich eine Lehrerin bekam, gab auch dies keinen Anlass zur Freude, denn schnell war klar, dass es bei ihr Lieblingsschüler und den Rest gab. Während die ohnehin schon musikalisch Begabten noch weiter gefördert wurden, gehörte ich zum Rest und die ungleiche Behandlung trug auch nicht zu meiner Freude an der Musik bei. Fachlich kamen einige neue Disziplinen wie etwa Gehörbildung oder Rhythmus hinzu, in denen ich auch keine Leuchte war: “X, was hörst Du in dieser Aufnahme?” “Ich höre Violinen, Bratschen, Waldhörner, eine Querflöte und im Hintergrund einige Oboen.” Ich hörte nur Streicher und Bläser, wenn überhaupt.

Meine Begeisterung für Musik begann erst in den frühen 90ern, als mir Mitschüler damals eher zufällig CDs von Sodom und Manowar mitgaben, und ich mir das schwarze Album von Metallica kaufte. Ich sollte vielleicht noch hinzufügen, dass ich damals, als das Album aktuell war, es nicht gekauft habe, weil mir Metallica so gut gefiel, sondern – und es ist mir inzwischen nicht mehr peinlich das zuzugeben – um mich in der Klasse beliebter zu machen. Meine CD entwickelte sich dann auch rasch zum begehrten Ausleih- oder Tauschobjekt und wurde etliche Male auf Kassette überspielt, weil der CD-Brenner und MP3 noch nicht erfunden waren. Mit der Zeit entwickelte ich Gefallen an Hetfields Gesang und Hammets Gitarrenspiel und auch die “Non-Poser” von Manowar gehörten schnell zu meinen Lieblingskünstlern (ganz im Gegensatz zu Sodom, die mir überhaupt nicht gefielen).

In der Schule kam sowas nur bedingt gut an: in der “Stellt Euren Lieblingskünstler vor”-Stunde im Musikunterricht wurde meine Vorführung von Creeping Death durch ein “ich glaube, wir haben genug gehört” vorzeitig beendet, da die Lehrerin zwar weder die Band noch die dem Lied zu grunde liegende biblische Geschichte kannte, wohl aber schnell zur Erkenntnis kam, dass dies eine Verschwendung der Unterrichtszeit darstellte. Auch die Gruppe, die Manowar vorstellen wollte, kam nicht weit und musste sich stattdessen Fragen nach der “political correctness” und der ausufernden Verantwortungslosigkeit der Texte anhören. “Ich verstehe nicht, was dieser Text soll. Worum gehts es in Wheels of Fire? Hier wird doch rücksichtsloses Rasen mit dem Motorrad verherrlicht.” Im Kunstunterricht wurden die Kataloge von EMP einkassiert und der Kunstlehrer kündigte einen Elternabend an, weil er dem zunehmendem Einfluss des Satanismus auf die Schüler die Stirn bieten müsse. Auch meinem Religionslehrer war nicht zu vermitteln, dass AC/DC mitnichten “Anti Christ/Death to Christ” bedeutet und die Band dies auch weder besingt noch danach handelt.

Fazit des ganzen: ich entwickelte etwa im Alter von 13 bis 16 einen Musikgeschmack, der damals aneckte, mit dem ich aber zufrieden war. Ich muss hier ausdrücklich mal meine Eltern loben, die meinen Geschmack eben auch als den meinen anerkannt haben, ein Erlebnis, das ihnen vermutlich half, als meine Schwester Fan der Kelly Family wurde. Hätte mir damals jemand das Prinzip der E-Gitarre erklärt und mir eine in die Hand gedrückt, könnte ich heute der zweite Eric Johnson sein. Dies geschah aber nicht und ich selber habe damals niemals an sowas gedacht – zumal Gitarren auch nicht wirklich zu den häufig im Musikunterricht gezeigten Instrumenten gehörten. In der Oberstufe wäre ich dann mit meiner ignoranten Haltung notenmäßig fast auf die Schnauze geflogen, konnte die Note aber retten und wählte danach Musik ab.

Auch in den darauf folgenden Jahren blieb ich nur passiver Konsument von Musik, auch wenn mein Geschmack sich mit der Zeit wandelte und präziser wurde. Die musikalische Grundausbildung von damals habe ich fast komplett vergessen. Wissen, dass ich inzwischen wieder brauche, denn es mag eine zeitlang ausreichen, zu wissen, was in der Tabulatur steht. Aber irgendwann möchte man auch wissen, warum es genau so da steht und was sich der Komponist wohl dabei gedacht hat.

Dem Universum sei Dank ist der alte Spruch “Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmermehr” unzutreffend. Hans braucht nur länger dazu als er als Hänschen dazu gebraucht hätte.

Handbuch-Wirrwarr

Aus dem Handbuch eines günstigen Bodeneffektpedals:

  • Cleano nlyw ithd ryc loth.
  • Don otbl ocka nyv entilationo penings.In stalli n accordance withth em anufacturer’si nstructions.
  • Don otin stalln earan yh eat sourcessu chasr adiators, heat registers,st oves,oro therap paratus(i ncludinga mplifiers) thatpr oduceh eat.
  • WARNING: T ore duceth eri sko ffi reo erl ectric shock, don ot exposeth isa pparatustor raino rm oisture.
  • Protectth ep owerco rdfr omb eingw alkedo no rpi nchedp ar-ticularya tpl ugs, co nveniencere ceptaclesan d thep ointw here theye xitf romt heap paratus.

Und?a llesv erstanden?

Installing an EMG Afterburner on a guitar with passive pickups

The EMG Afterburner package content

The EMG Afterburner package content

I recently bought an EMG Afterburner as a “tuning part” for my guitar because it was rather cheap and quite an improvement. I didn’t buy the real deal (i.e. EMG 81/85 pickups) because they would more than double the value of the guitar and this wouldn’t be worth it. My guitar feature passive pickups (two single coils, one humbucker) and installing the Afterburner was rather easy, but the wiring is not covered by the instruction manual supplied, so I decided to write this little article.

The EMG Afterburner is a push/pull knob that boosts the output signal by up to 20db, resulting in greater volume for clean sounds and longer sustain for distorted sounds, just as you would get from active pickups.

Simple setup for testing the EMG Afterburner

Simple setup for testing the EMG Afterburner

To install the Afterburner, you first need to replace the input jack from your guitar with the one that comes with the Afterburner. It has an additional connector that is attached to the 9v battery required for the system and that supplies the Afterburner with power when the cable plug is connected (in conclusion this means that you should remove the plug from the jack when the guitar is not in use in order to prolong battery life).

The wiring itself is rather easy. The AB comes with a wiring harness and a battery clip. Connect the wires as follows:

  • The white wire connects to the hot output of the volume control. This is the connector where the tip of the jack you removed was connected to.
  • Solder one of the black wires to ground, wherever  you want, e.g. to the casing of the volume or tone control.
  • The other black wire has to be soldered to the sleeve of the guitar jack.
  • The red wire get connected with the red wire from the battery clip.
  • The green wire is the hot output of the Afterburner and has to be soldered to the tip connector of the guitar jack.
  • That leaves us with the black wire of the battery clip. This wire has to be connected to the third connector of the EMG replacement jack.When the plug is inserted, the battery gets connected and the Afterburner is ready to roll.
EMG Afterburner mounted on the pickguard

EMG Afterburner mounted on the pickguard

The rest of the installation process is simply figuring where to put the control knob and the battery. Remove the plastic knob from the AB using the allen key that it came with and remove the nut. When you found a position with enough space for the AB inside you guitar, drill a hole just big enough for the thread to fit through and secure it from the other side using the nut. Reattach the knob, connect the quick connect socket and a battery (if unsure, you can mount the battery using double sided adhesive tape). Reassemble your guitar and you’re done.

You can know activate the Afterburner by pulling the knob out and increase the boost by turning the knob clockwise. Enjoy!

More images detailing the installation process are available from my Flickr account.

Kein Stairway to Heaven

Erinnert sich noch jemand an den Film Wayne’s World? Darin gibt es eine Szene, in der Wayne in einen Gitarrenladen geht um seine Traumgitarre spielen zu können und gerade als er zu Stairway To Heaven ansetzen will, unterbricht ihn ein Verkäufer und deutet auf ein Schild “No Stairway to Heaven”.

Was im Film mehr als Gag und zur Vermeidung von teuren Lizenzen gedacht war, habe ich heute in echt gesehen. Ich war in einem großen westfälischen Musikgeschäft und habe auch einige Gitarren durchprobiert. An den Übungsplätzen hingen Zettel, in denen mit einem zwinkernden Auge darauf hingewiesen wurde, dass man doch bitte bestimmte Songs nicht spielen möge. Darunter war auch Stairway To Heaven, aber auch Highway To Hell (AC/DC), Sweet Child o’ Mine (Guns’n'Roses), Seven Nation Army (White Stripes) Smoke On The Water (Deep Purple) sowie alles von Metallica. Irgendwie kann ich es verstehen, wenn ich da arbeiten würde und täglich von dutzenden mehr oder weniger gut spielenden Kunden mit den populärsten Rocksongs gequält würde, würde ich auch so ein Schild aufhängen. In diesem Sinne: Egbebg Ebgebg…