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Oscar Liveberichterstattung
Verfasst von Hendrik Busch unter Events, Unterhaltung am 24. Februar 2008
Für gewöhnlich zelebriere ich jedes Jahr die Oscar-Verleihung, indem ich sie mir live im Fernsehen angucke. Letztes Jahr habe ich das aus Zeitgründen nicht geschafft, dieses Jahr ist es aber wieder soweit. Also biete ich hier auch mal als kleines Features eine Liveberichterstattung von der Verleihung an.
- Best Picture: No Country for Old Me (Scott Rudin (Produzent), Joel Coen, Ethan Coen)
- Actor in a Leading Role: Daniel Day-Lewis (There will be Blood)
- Actor in a Supporting Role: Javier Bardem (No Country for Old Men)
- Actress in a Leading Role: Marion Cotillard (La Vie En Rose)
- Actress in a Supporting Role: Tilda Swinton (Michael Clayton)
- Animated Feature Film: Ratatouille (Brad Bird)
- Art Direction: Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street (Dante Ferretti, Francesca Lo Schiavo)
- Cinematography: There will be Blood (Robert Elswit)
- Costume Design: Elizabeth – The Golden Age (Alexandra Byrne)
- Directing: No Country for Old Men (Joel Coen, Ethan Coen)
- Documentary Feature: Taxi to the Dark Side (Alex Gibney, Eva Orner)
- Documentary Short: Freeheld (Cynthia Wade, Vanessa Roth)
- Film Editing: The Bourne Ultimatum (Christopher Rouse)
- Foreign Language Film: Die Fälscher (Stefan Ruzowitzky)
- Honorary: Robert Boyle
- Makeup: La Vie En Rose (Didier Lavergne, Jan Archibald)
- Music (Score): Atonement (Dario Marionelli)
- Music (Song): “Falling slowly” aus Once (Glen Hansard, Marketa Irglova)
- Short Film (Animated): Peter and the Wolf (Suzie Templeton, Hugh Welchman)
- Short Film (Live Action): Le Mozart des Pickpockets (Philippe Pollet-Villard)
- Sound Editing: The Bourne Ultimatum (Karen Baker Landers, Per Hallberg)
- Sound Mixing: The Bourne Ultimatum (Scott Millan, David Parker, Kirk Francis)
- Visual Effects: The Golden Compass (Michael Fink, Ben Westenhofer, Ben Morris, Trevor Wood)
- Writing (Adapted Screenplay): No Country for Old Men (Joel Coen, Ethan Coen)
- Writing (Original Screenplay): Juno (Diablo Cody)
So, um kurz vor sechs Uhr ist die ganze Show nun vorbei. Ich kann nicht behaupten, dass es irgendwelche besonderen Highlights gab, eben eine normale Oscar-Show. Lediglich die Leute von Pro7 müssten sich mal was einfallen lassen, 15 mal die gleichen Vorschauclips zeigen wird schnell langweilig.
Bei dringenden Bedürfnissen…
Verfasst von Hendrik Busch unter Boxoffice am 15. Mai 2007
sucht man üblicherweise das stille Örtchen auf. Dumm nur, wenn man gerade im großen Kino sitzt und sich den neuen Spider-Man 3 ansieht. Man will ja nichts verpassen. Spider-Man macht es einem aber diesmal einfach, denn es reicht, ein paar Minuten auf die nächste Herz-Schmerz-Tränendrüsen-Verzweiflungsszene zu warten, von denen jede Menge im Film sind.
Der Film hat alles was man (ich) so erwartet: reichlich Action, eine (diesmal zu stark betonte) emotionale Seite, den unverwechselbaren J.K. Simmons, einen Auftritt von Bruce Campbell (wie in jedem Sam Raimi Film), und Cameo-Auftritte von Stan Lee und Willem Dafoe (im Jazz-Club, viel jünger aussehend als man erwarten würde). Leider wirkt der Film mit gleich zwei Bösewichten etwas gehetzt, die Story hat Potential, hätte aber vermutlich zwei Filme benötigt.
Was gibts sonst noch? Achja, das schlechteste Timing der Welt: Flint Marko (aka Sandman) fällt auf der Flucht vor der Polizei genau dann dann in ein offenes Sandloch, das sich als Versuchsreaktor entpuppt, als Wissenschaftler mitten in der Nacht den Reaktor testen. Dann wären da noch die nervigen Blagen im Kino, die sich nict mal zwei Minuten merken können, wer wer ist und dann lautstark über ihre kognitiven Missstände lamantieren müssen. “Kino – Dafür werden Filme gemacht”
Schnell & Furios: Tokyo Drift
Verfasst von Hendrik Busch unter Boxoffice, Tuning am 30. Juli 2006
Derzeit läuft der dritte Teil von “The Fast and the Furious” mit dem Untertitel “Tokyo Drift”. Nachdem der erste Teil eigentlich ein Genrebegründer war und der zweite ein schwacher Krimi mit Tuning-Aufsatz, war ich gespannt, was der dritte Teil bringen würde. Immerhin wurde außer dem Namen und dem Hauptthema nichts beibehalten: neuer Regisseur, neuer Drehbuchautor, neuer Cast, neues Land – eigentlich gute Voraussetzungen.









