Beiträge getagged mit musik
Warum Musik immer noch nicht vom Computer komponiert wird
Verfasst von Hendrik Busch unter Computer & Technik, Musik am 26. Januar 2009
Eye of the Tiger - Interpretiert durch Microsoft Songsmith (Quelle: Youtube)
Dazu fällt mir nichts mehr ein.
Früher ging es mal um Musik
Verfasst von Hendrik Busch unter In Concert am 29. Juli 2008
Ich habe heute zusammen mit dem Newsletter eines großen Kölner Musikhauses auch eine Ausgabe der Musiker-News des Deutschen Pop & Rock Musikverbands bekommen. Sieht man mal davon ab, dass ich bisher nicht mal wußte, dass es einen solchen Verband gibt, sind die Themen dieses Dokuments ein düsteres Zeugnis unserer Zeit. Grob zusammengefasst behandelt der Newsletter folgende Themen:
- Verlängerung des Urheberrechts
- Urteile zum Filesharing
- Haftung bei Urheberrechtsverstößen
- Schutz von Songs
- Musikverwertung
- DRM
- Steuerrecht
Fairerweise sollte ich noch erwähnen, dass auch Themen wie der Musikerpreis des Verbands und Innovationsförderung behandelt werden. Unterm Strich aber geht es ums Geschäft. Schade eigentlich. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da ging es mal um Musik.
Ein Tipp für E-Gitarrenanfänger
Verfasst von Hendrik Busch unter Allgemein, I, Me & Myself, Unterhaltung am 10. Juni 2008
Ich hab vor kurzem angefangen Gitarrenspielen zu lernen, genauer gesagt E-Gitarre. Nichts ahnend wie ich war, bin ich damals in einen großen Musikladen gegangen um mich beraten zu lassen und bin dann mit einem Starterset wieder nach Hause gegangen. Eigentlich eine tolle Sache, denn da ist alles drin: Gitarre, ein Satz Saiten, Plektren, eine Tasche, ein Stimmgerät und ein 15 Watt-Verstärker, der völlig ausreichend ist um alle seine Nachbarn gegen einen aufzubringen.
Mittlerweile sehe ich die Sache etwas anders. Ich kann zwar nur bedingt besser spielen als am Anfang, aber ich habe gemerkt, dass die meisten Sachen, die man spielen kann oder will selbst dann, wenn man sie richtig kann, meist anders klingen als das Original. Das hat mit den mangelnden Einstellmöglichkeiten des Verstärkers. Er unterstützt Verzerrung (für den Rock/Metal-Sound), hat einen Equalizer (Tiefen, Mitten, Höhen) und regelbaren Reverb (Hall). Was mir früher nicht wirklich klar war: der Klang vieler Lieder, auch der klassischen Rocksongs, ist durch den Verstärker und Effekte beeinflußt. Selbst zwei identische eingestellte Verstärker verschiedener Hersteller klingen schon unterschiedlich.
OK, Schluß mit den Erklärungen, her mit dem Tipp: als Anfänger kein Starterset kaufen. Es sieht auf den ersten Blick günstig aus (meins hat 300 ? gekostet, der Verstärker alleine ist aber schon 140 ? wert), aber man ärgert sich später über die eingeschränkten Variationsmöglichkeiten.
Ich habe mir daher einen sog. virtuellen Gitarrenverstärker noch zusätzlich gekauft. Ein solcher V-AMP ist ein Stück Elektronik, das andere Verstärkertypen und auch Effektgeräte simulieren kann, also eine Art Verstärkersammlung in einer kleinen Box. So ein Teil hat für gewöhnlich keine Lautsprecher, lässt sich aber ber Line-Out an Heimkinosysteme oder Stereoanlagen (oder auch andere, echte Gitarrenverstärker) anschließen, was für den Hausgebrauch völlig reicht. Es gibt diese Geräte von verschiedenen Herstellern (allen voran Line 6 und Behringer) und verschiedenen Größen (vom Pocket Pod bis zum Rackgerät V-AMP Pro).
Ich habe mir einen V-AMP 2 von Behringer für knapp 100 ? gekauft, der 32 verschiedene Verstärker, 15 verschiedene Lautsprechertypen und zahlreiche Effekte simulieren kann. Es gibt 125 verschiedene voreingestellte Profile (sprich Kombinationen von Einstellungen), die man auch mit eigenen ersetzen kann. Das Gerät hängt bei mir am Heimkino-Soundsystem bzw. an Kopfhörern und liefert sehr guten Klang. Dieses Gerät entspricht in etwa dem Line 6 Pod 2.0, das allerdings etwas teurer ist.
Mein Tipp also in Kürze: Als ernsthaft interessierter Anfänger ist das Geld besser in einen virtuellen Verstärker samt ordentlicher Gitarre investiert als in ein Komplettpaket. Mit einem V-AMP hat man auf längere Sicht mehr Spaß und wenn doch mal ein echter Verstärker (z.B. für Live-Auftritte) her muss, dann kann man den V-AMP gleich mitnehmen und zwischen Gitarre und Live-Verstärker schalten um auch dort von den Vorzügen zu profitieren.
Bumm, bumm, bumm,….
Verfasst von Hendrik Busch unter Real Life am 22. Mai 2008
Verdammt, da war ja was in der Nacht vor Frohnleichnam. Hier in Nienberge steht in Hörweite meiner Wohnung das alljährliche Festzelt (wg. Schützenfest, ich glaube dieses Jahr ist es eine 1-Euro-Party), in dem selbst jetzt, um 01:47 Uhr, noch fiese Musik läuft, von der hier eigentlich nur Bumm, Bumm, Bumm ankommt. Eigentlich wollte ich in Ruhe schlafen, aber so wird das ne lange Nacht…











