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Warum Musik immer noch nicht vom Computer komponiert wird

Eye of the Tiger - Interpretiert durch Microsoft Songsmith (Quelle: Youtube)

Dazu fällt mir nichts mehr ein.

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Mein Musikgeschmack: ernst und langhaarig

Wer mich näher kennt, der kennt üblicherweise auch meinen Musikgeschmack (wer das nachholen möchte kann bei last.fm nachschlagen). Gelegentlich bekomme ich von anderen zu hören, dass sie insbesondere Metal nicht mögen, da sich für sie alle Lieder gleich anhören: dröhnendes Schlagzeug, Gitarrengeschrammel, teilweise Chorgesänge. Dagegen kann ich nicht mal viel einwenden, ich höre die zahlreichen Bands ja auch nicht weil ich dauernd was komplett anderes hören will sondern eben weil sie alle ähnlich klingen. Wer mehr Metal hört lernt auch, die Bands auseinander zu halten und ihre stilistischen Unterschiede zu erkennen, die durchaus vorhanden sind, sich aber erst einem Hörer mit einer gewissen Affinität zu dem Genre erschließen. Wer meint, er könne das auch so möge mal versuchen die Unterschiede zwischen AC/DC und Airbourne sowie Blind Guardian (die frühen Stücke, etwa bis Imaginations from the other Side) und Savage Circus zu nennen ;-) .

Wo ich aber gerade bei last.fm war: in einem Punkt sind meine Lieblingsband tatsächlich alle gleich: auf den Bandfotos sind es immer 3 bis 5 Männer mit langen Haaren die immer in Linien- oder Halbkreisformation stehen (teilweise mit verschränkten Armen) und ernst dreinblicken. Wer das kritisiert, dem kann ich keinen Vorwurf machen. Rein vom Optischen her mag sich schon der ein oder andere gefragt haben, wer da eigentlich auf der Bühne steht.

Meine meistgespielten Künster bei last.fm

Meine meistgespielten Künstler bei last.fm

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Früher ging es mal um Musik

Ich habe heute zusammen mit dem Newsletter eines großen Kölner Musikhauses auch eine Ausgabe der Musiker-News des Deutschen Pop & Rock Musikverbands bekommen. Sieht man mal davon ab, dass ich bisher nicht mal wußte, dass es einen solchen Verband gibt, sind die Themen dieses Dokuments ein düsteres Zeugnis unserer Zeit. Grob zusammengefasst behandelt der Newsletter folgende Themen:

  • Verlängerung des Urheberrechts
  • Urteile zum Filesharing
  • Haftung bei Urheberrechtsverstößen
  • Schutz von Songs
  • Musikverwertung
  • DRM
  • Steuerrecht

Fairerweise sollte ich noch erwähnen, dass auch Themen wie der Musikerpreis des Verbands und Innovationsförderung behandelt werden. Unterm Strich aber geht es ums Geschäft. Schade eigentlich. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da ging es mal um Musik.

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Ein Tipp für E-Gitarrenanfänger

Ich hab vor kurzem angefangen Gitarrenspielen zu lernen, genauer gesagt E-Gitarre. Nichts ahnend wie ich war, bin ich damals in einen großen Musikladen gegangen um mich beraten zu lassen und bin dann mit einem Starterset wieder nach Hause gegangen. Eigentlich eine tolle Sache, denn da ist alles drin: Gitarre, ein Satz Saiten, Plektren, eine Tasche, ein Stimmgerät und ein 15 Watt-Verstärker, der völlig ausreichend ist um alle seine Nachbarn gegen einen aufzubringen.

Mittlerweile sehe ich die Sache etwas anders. Ich kann zwar nur bedingt besser spielen als am Anfang, aber ich habe gemerkt, dass die meisten Sachen, die man spielen kann oder will selbst dann, wenn man sie richtig kann, meist anders klingen als das Original. Das hat mit den mangelnden Einstellmöglichkeiten des Verstärkers. Er unterstützt Verzerrung (für den Rock/Metal-Sound), hat einen Equalizer (Tiefen, Mitten, Höhen) und regelbaren Reverb (Hall). Was mir früher nicht wirklich klar war: der Klang vieler Lieder, auch der klassischen Rocksongs, ist durch den Verstärker und Effekte beeinflußt. Selbst zwei identische eingestellte Verstärker verschiedener Hersteller klingen schon unterschiedlich.

OK, Schluß mit den Erklärungen, her mit dem Tipp: als Anfänger kein Starterset kaufen. Es sieht auf den ersten Blick günstig aus (meins hat 300 ? gekostet, der Verstärker alleine ist aber schon 140 ? wert), aber man ärgert sich später über die eingeschränkten Variationsmöglichkeiten.

Mein Behringer V-AMP 2

Mein V-AMP 2

Ich habe mir daher einen sog. virtuellen Gitarrenverstärker noch zusätzlich gekauft. Ein solcher V-AMP ist ein Stück Elektronik, das andere Verstärkertypen und auch Effektgeräte simulieren kann, also eine Art Verstärkersammlung in einer kleinen Box. So ein Teil hat für gewöhnlich keine Lautsprecher, lässt sich aber ber Line-Out an Heimkinosysteme oder Stereoanlagen (oder auch andere, echte Gitarrenverstärker) anschließen, was für den Hausgebrauch völlig reicht. Es gibt diese Geräte von verschiedenen Herstellern (allen voran Line 6 und Behringer) und verschiedenen Größen (vom Pocket Pod bis zum Rackgerät V-AMP Pro).

Ich habe mir einen V-AMP 2 von Behringer für knapp 100 ? gekauft, der 32 verschiedene Verstärker, 15 verschiedene Lautsprechertypen und zahlreiche Effekte simulieren kann. Es gibt 125 verschiedene voreingestellte Profile (sprich Kombinationen von Einstellungen), die man auch mit eigenen ersetzen kann. Das Gerät hängt bei mir am Heimkino-Soundsystem bzw. an Kopfhörern und liefert sehr guten Klang. Dieses Gerät entspricht in etwa dem Line 6 Pod 2.0, das allerdings etwas teurer ist.

Mein Tipp also in Kürze: Als ernsthaft interessierter Anfänger ist das Geld besser in einen virtuellen Verstärker samt ordentlicher Gitarre investiert als in ein Komplettpaket. Mit einem V-AMP hat man auf längere Sicht mehr Spaß und wenn doch mal ein echter Verstärker (z.B. für Live-Auftritte) her muss, dann kann man den V-AMP gleich mitnehmen und zwischen Gitarre und Live-Verstärker schalten um auch dort von den Vorzügen zu profitieren.

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Bumm, bumm, bumm,….

Verdammt, da war ja was in der Nacht vor Frohnleichnam. Hier in Nienberge steht in Hörweite meiner Wohnung das alljährliche Festzelt (wg. Schützenfest, ich glaube dieses Jahr ist es eine 1-Euro-Party), in dem selbst jetzt, um 01:47 Uhr, noch fiese Musik läuft, von der hier eigentlich nur Bumm, Bumm, Bumm ankommt. Eigentlich wollte ich in Ruhe schlafen, aber so wird das ne lange Nacht…

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