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Mehr Privatssphäre – Jetzt und hier

Ich habe mein Blog mal etwas umgekrempelt, auf WordPress 2.7 aktualisiert und ein paar neue Plugins mit neuen Version versorgt. Außerdem habe ich dafür gesorgt, dass dieses Blog möglichst wenig Benutzerinformationen über seine Besucher erfasst. Ich bin mittlerweile zu der Einsicht gelangt, dass ich mich nicht über die Datengier anderer beschweren sollte, solange in meinem eigenen Wirkungsbereich Dinge wie Google Analytics oder Clickheat aktiviert sind und die IP-Adressen und User-Agents eines jeden, der einen Kommentar schreibt, mitprotokolliert werden. Unterm Strich kann es mir egal sein, wer mein Blog wie liest. Dadurch gibt es auch nicht mehr Leser und da es hier nichts Kommerzielles gibt, brauche ich auch nicht meine Benutzerführung für eine Steigerung der Verkaufsquote ändern.

Was habe ich also im Einzelnen geändert:

  • Google-Analytics entfernt
  • Clickheat entfernt
  • Kommentare ohne Namen und ohne E-Mail-Adresse zugelassen (Kommentare müssen allerdings immer noch durch mich moderiert werden)
  • 123 AntiVDS installiert um die Speicherung von IP, User-Agent und E-Mail-Adresse bei Kommentaren und Trackbacks zu unterdrücken

Leider kann ich, durch die Art wie dieses Blog derzeit gehostet wird, nicht die Speicherung von IP-Adressen im Apache-Zugriffslog verhindern. Aber da arbeite ich auch schon an einer Lösung.

Rekorde, Rekorde!

Heute war ein Tag der Superlative. Ich habe heute…

  • die lange Ruhepause (über 2 Wochen) hier im Blog beendet
  • meinen in diesem Jahr bisher längsten Urlaub beantragt (6 Tage), wegen Dortmunder Herbst
  • gut 15 Minuten von hier bis da gebraucht, weil zwei Leute sich gegenseitig die Außenspiegel abgefahren haben
  • ein Gerät im Fitnessstudio gefunden, das ich auf Anhieb gerne benutze
  • so spät eingekauft wie nie (21:30) – danke an Rewe, die haben das mit den freien Öffnungszeiten wenigstens verstanden

Ansonsten noch eine Bitte an den Zwei-Meter-Schrank: Training in einem hautengen, tarnfarbenen T-Shirt und einer Art Badehose muß echt nicht sein. Kann ja jeder tragen was er will, aber bitte nicht da wo ich trainiere…

Seltsame Begegnungen oder der Tag an dem ich zum Ausbilder wurde

Ich kann mich noch erinnern, wie ich zu Anfang meiner Ausbildung zum Ausbilder von einem Dozenten gefragt wurde, welchen Ausbildungsberuf ich erlernt hätte. Als ich erwiderte, ich hätte keine Ausbildung im IHK-Sinne sondern ein Diplom in Informatik von der FH Dortmund, bekam ich zu hören „Aber sie brauchen doch eine fachliche Eignung um Ausbilder zu werden“.

Aber alle Unwägbarkeiten sind durchstanden, heute habe ich die mündliche Prüfung zum Ausbilder bestanden und bin damit berechtigt, Auszubildende auszubilden. Nicht dass man einen solchen Ausbilderschein derzeit bräuchte, evtl. wird man ihn nach Verlängerung des Aubildungspakts auch bis 2010 erstmal nicht brauchen, aber was man hat, das hat man.

Mit der mündlichen Prüfung kam dann auch die erste seltsame Begegnung: das Prüfungstrio der IHK. Es hat eine Weile gebraucht, bis ich verstanden hatte, dass man gar nicht mit mir diskutieren wollte, auch wenn die Fragen den Anschein machten, sondern lediglich bestimmte Schlüsselwörter (z.B. Handlungskompetenz, Ausbildungsordnung, Schlüsselqualifikationen, etc.) hören will und dass man bei seinem Standpunkt bleibt. Da war ich nur bedingt drauf vorbereitet, denn wer rechnet schon mit Fragen wie „Glauben Sie, dass Sie Auszubildende des ersten Lehrjahrs so ohne Vorbereitung auf eine Overheadfolie schreiben lassen können?“ Was soll man auf so eine Frage antworten? Aber Ende gut, alles gut.

Die nächste interessante Begegnung hatte ich dann auf dem Weg zum Sport. Auf der B54 kam mir mein Auto entgegen, ebenfalls ein blauer Octavia RS Kombi. Skoda gibt als Absatzziel für den RS 1100 Einheiten pro Jahr deutschlandweit an, also ist die Wahrscheinlichkeit, den baugleichen RS zu treffen doch recht gering.

Die dritte Begegnung hatte ich dann beim Sport. Vom Studio aus kann man auf den Hafenplatz. Vom Kraftwerk aus führt eine Eisenbahnstrecke quer über den Albersloher Weg und hinter dem Kino lang. Jetzt bin ich nicht häufig dort in der Gegend, aber ich hätte behauptet, dass dort nie ein Zug fährt. Falsch gedacht, heute fuhr dort tatsächlich eine einzelne Diesellok, begleitet von einem Arbeiter, der die Schrankenanlage auf dem Albersloher Weg bediente. Für viele Kinogänger und Autofahrer dürfte das auch das erste Mal gewesen sein.

Achja, und nochwas: Joost ist verdammt instabil und intuitiv bedienbar sieht auch anders aus. Aber das Angebot an Inhalten ist jetzt schon recht gut.

Die Katze ist aus dem Sack!

Nachdem alle Formalitäten jetzt doch schneller als erwartet über die Bühne gingen, konnte ich Montag abend meinen neuen Wagen in Empfang nehmen. Viele haben es ja schon mitbekommen, aber für diejenigen, die nur anhand dieses Blogs rumgerätselt haben, löse ich die Sache gerne auf. Mein neues Auto ist ein Skoda Octavia RS (har, har…). Die ersten paar Kilometer sind schon runter und der Wagen fährt wirklich super. Es ist ein interessantes Gefühl, ein Auto zu besitzen, bei dem man den Gesamtkilometerzählerstand mit dem des Tageskilometerzählers verwechseln kann (derzeit sind 38 km drauf). Das Herz des Fahrzeugs bildet ein 2.0 Liter TFSI (Turbodirekteinspritzer) Motor aus dem VW-Sortiment. Das Aggregat ist relativ beliebt und u.a. im aktuellen Audi TT, im Golf GTI, im Passat und im Audi A3 sowie im Audi A4 verbaut. Während er bei Audi gerade mal den sportlichen Einstieg bildet, stellt er bei Skoda das obere Ende der Motorleistung dar. Angesichts der steigenden Benzinpreise und der Umweltdiskussion könnte man in ein paar Jahren dann mal einen Blick auf „Öko-Tuning“ werfen, z.B. auf das IS-System von Abt Sportsline.

Jetzt muss ich aber erstmal den Mazda volltanken und waschen, um ihn dann der neuen Besitzerin übergeben zu können 😉

Es ist fast da, es ist fast da…

Sticklogo im Sitz Trotz angekündigter 10 Wochen Lieferzeit ist mein neues Auto schon diese Woche beim Händler angekommen. Leider ist es derzeit weder zugelassen noch bezahlt und deshalb bleibt mir vorerst nur ein optischer Eindruck des Ganzen und die Vorfreude auf die Abholung des Wagens. Für diejenigen, denen ich bisher immer noch verheimlicht habe, was es ist, hier noch ein kleiner Tipp in Form eines Fotos, dass die Stickerei im Schulterbereich der Sitze zeigt.