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Autokauf, die Dritte (und Letzte)
Verfasst von Hendrik Busch unter KfZ, Real Life am 17. März 2007
Letztes Wochenende habe ich mich zwecks einer Probefahrt und der Bewertung meines jetzigen Autos nochmal zum Händler meiner Wahl begeben. Während der Händler meinen “Altwagen” bewertete, machte ich mit einem neuen Modell die Straßen von Münster unsicher. Und was soll ich sagen? Der Wagen hat mich voll überzeugt. Er läuft sehr gut, bietet allerlei Extras und erfüllt meine Erwartungen. Nach gut einer Stunde war ich dann von meinem Ausflug über die A1 und FMO wieder zurück. Der Händler eröffnete mir, dass er für meinen Wagen 4500 Euro zahlen könne, was laut meiner Recherche schon 250 Euro unter DAT-Händlereinkaufspreis liegt. Nicht miteinbezogen sind dort die Gasanlage sowie die zwei Sätze Alufelgen. Sieht also aus, als müßte ich meinen Wagen privat verkaufen um nicht schlecht dazustehen.
Die Verhandlung über den Preis des Neuwagens erwies sich dann auch als eher schwierig, deckt sich aber mit dem, was Kollegen mir berichtet haben. Einen Anfangsrabatt von fast 10% hat man relativ schnell herausgehandelt, danach geht es dann höchstens noch in 50-100 Euro-Schritten weiter, wenn überhaupt. Das ist dann eigentlich eines Autokaufs unwürdig und nimmt schon fast schwäbische Züge an. Immerhin bekomme ich noch einen Tank voll mit flüssigem Gold (sprich 98 Oktan) oben drauf.
Ich habe also folglich unterschrieben und musste mit Erstaunen feststellen, dass es einfacher ist, einen Kredit für ein Auto zu bekommen, als ein Girokonto zu eröffnen. Man muss nicht mal Nachweise über Gehalt oder ähnliches mitbringen. OK, ganz so verwunderlich ist das nicht, denn es gibt ja immer das Auto als Gegenwert für den Kredit, die Bank hat also effektiv kein Risiko.
Geliefert wird Ende Mai, Anfang Juni (je früher desto besser). Bleibt die Frage offen: Was für ein Auto ist es? Das behalte ich erstml noch für mich, aber ich gebe einen kleinen Hinweis -> siehe Bild.
Autokauf, die Zweite
Verfasst von Hendrik Busch unter KfZ, Real Life am 12. März 2007
Um mich nicht wieder der Kritik auszusetzen, ich würde hier keine Reihen oder so zu Ende bringen, reiche ich den zweiten Teil meiner Autokauferlebnisse nach. Stattgefunden hat das Ganze vor ziemlich genau zwei Wochen, ist daher nicht mehr so brandaktuell.
Nachdem ich ja bei meinen ersten Besuchen doch recht enttäuscht wurde und lernen musste, dass man am Wochenende kein Auto kauft, habe ich mich mal nach der Arbeit zu einem Händler hier in der Nähe begeben. Der Berater dort gab sich dem Universum sei Dank nicht so wortkarg wie seine Kollegen. Er erklärte mit diverse Aspekte, zu denen ich noch Fragen hatte, zeigte mir passende Modelle und gab mir Empfehlungen, was sich an Ausstattungsvarianten lohnen würde und was nicht. Auf die Frage nach einer Probefahrt erklärte er mir, dass wir gerne einen Termin vereinbaren könnten, er hätte gerade das gewünschte Fahrzeug gerade nicht da, aber es wäre kein Problem rechtzeitig eins zu besorgen. Nach Selbstauskunft handelt es sich bei dem Autohaus um einen 380-Einheiten-Händler, sprich er muss im Schnitt 1,04 Autos am Tag verkaufen. Rechnet man die Sonntage raus, kommt man schon auf 1,21 Autos am Tag. Man könnte das jetzt noch in Stunden (gemäß Öffnungszeiten) umrechnen, dann wären es 0,13 Autos pro Stunde oder umgekehrt: alle 7,7 Stunden ein Auto (Feiertage und Urlaub nicht berücksichtigt). Nicht schlecht.
Ich habe nach meinem Besuch dann eine Woche später angerufen und eine Probefahrttermin vereinbart. Der Verkäufer meinte, er wisse zwar noch nich, wo er einen Wagen herbekommen solle, das sei aber sein Problem und ich solle ruhig mal vorbeikommen. Darüberhinaus bot er mir noch an, meinen Wagen kostenlos preislich einzuschätzen. Dieser Teil der Story folgt dann demnächst.
Autokauf, die Erste
Verfasst von Hendrik Busch unter KfZ, Real Life am 17. Februar 2007
Mittlerweile habe ich die Phase in der Vorbereitung eines Autokaufs erreicht, in der Kataloge mehr verwirren als helfen. Ich habe ungelogen nahezu jeden Prospekt zu Hause liegen, der ein Auto der moderaten Preisklasse beschreibt. Insgesamt komme ich auf fast 30 cm Kataloge.
Deshalb war ich heute das erste Mal beim Händler (während der Öffnungszeiten), um mir alles mal in Echt anzugucken und vielleicht eine Probefahrt zu unternehmen. Der erste Händler zeigte mir bereitwillig alles, was ich sehen wollte. Leider erklärte er selber eher wenig, vielleicht auch Gründen der Zurückhaltung, vielleicht, weil es nicht wollte oder nicht konnte. Asl ich das Thema einer Probefahrt ansprach, fing es an problematisch zu werden. Faktisch hatte er keinen einzigen wirklichen Vorführwagen da. Generell scheint es so zu sein, dass Autohändler am Samstag schlechter mit Verkäufern besetzt sind als unter der Woche. Da viele Verkäufer die Vorführfahrzeuge als Dienstwagen fahren, fehlen somit am Wochenende die meisten Vorführwagen. Seltsam – ich war bisher der Ansicht, Berufstätige würden eher am Wochenende zum Autohändler gehen, aber anscheinend liege ich falsch.
Jedenfalls konnte mir der Herr nur seinen eigenen Wagen zum Probefahren anbieten. Dieser war chipgetunt (nicht vom Hersteller), hatte ein Sportfahrwerk (ebenfalls nicht vom Hersteller), ein Tuning-Bodykit (auch nicht vom Hersteller) und entsprach nicht annähernd dem Modell für das ich mich interessierte. Das Modell könne er mir sowieso nicht vorführen, danach würden sich zu viele Leute erkundigen, die keine ernsthaften Kaufabsichten hätten. Lustigerweise fügte er dann noch hinzu, dass da sein Können als Verkäufer gefragt wäre, um die echten Interessenten von den falschen zu trennen. Er könne aber ja auch mal daneben liegen, deshalb biete er grundsätzlich keine Testfahrten mit diesem Modell an. Fragt sich nur, wer ein Auto kauft, ohne es vorher probegefahren zu haben. Ich jedenfalls nicht.
Der zweite Händler hatte in etwa die gleiche Bestückung an Verkäufern (sprich einen), aber deutlich mehr Kunden im Verkaufsraum. Das führte dann dazu, dass ich nach 20 Minuten des Wartens und des Umschauens dann wieder ging ohne Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen zu haben.
Sieht aus, als müsste ich die nächsten Händler dringend während der Woche besuchen, um in den Genuss von Beratung und Probefahrten zu kommen. Es stehen ja noch ein paar auf der Liste.
Agrar-Tage im Nebel
Verfasst von Hendrik Busch unter I, Me & Myself, Real Life, Unterhaltung am 8. Februar 2007
Der Winter ist da. Ich merke es, als ich auf der siebten Ebene im Cineplex-Parkhaus am Albersloher Weg aus meinem Auto steige. Aber ist das der Winter? Ich habe meine Zweifel. Es ist kalt, aber nicht richtig. Es friert, aber nicht richtig. Es schneit, aber nicht richtig. Und es gibt ne Menge Nebel. In Anlehnung an Terry Pratchett würde ich vermuten, dass es sich nicht um den Winter, sondern lediglich um den “Rattenwinter“, sprich: eine kleinere Ausgabe, handelt. Quiek!
Auf Ebene 7 muss ich parken weil in der Halle Münsterland gerade die Agrar Unternehmertage stattfinden, eine große Messe für Landwirte und Leidensgenossen. Diese, oder besser ihre fahrbaren Untersätze bevölkern das ganze Parkhaus und die umliegenden Parkplätze. Ebene 7 ist die höchste, ich stehe quasi auf dem Dach. Vor mir steht eine E-Klasse, die man gerade einem Batterietest unterzieht, jedenfalls leuchten Rückleuchten und Bi-Xenon-Scheinwerfer munter vor sich hin, vom Besitzer keine Spur. Der wird sich freuen.
In diesem Parkhaus sind alle Ebenen mit schlecht gemalten Portraits von Hollywood-Stars versehen. Ebene 3 ist zum Beispiel die George Clooney-Ebene, während Ebene 4 die Sean Connery-Ebene ist. Ebene 7 ziert das Bild von Brad Pitt. Dieser scheint nicht sehr beliebt zu sein beim Betreiber dieses Parkhauses, denn seit Bild hängt dort, wo an normalen Tagen nie jemand parkt, weil es weiter unten genug Parkplätze gibt, die man auch ohne Drehwurm erreichen kann.
Nach fast zwei Stunden im Fitnesstudio komme ich zurück zum Parkhaus und finde eine Schlange aus Bauern mit ihren Landjugend-Söhnen sowie schnieken Geschäftsleuten vor dem Kassenautomaten vor. Dummerweise ist genau der Automat, der auch Scheine nehmen würde, kaputt, so dass sich alles vor dem anderen Automaten sammelt und lauthals nach Kleingeld schreit. Einem Herrn kann ich seinen 5-Euro-Schein wechseln, der Geschäftsmann danach hat Pech gehabt.
Nach dem Training bin ich zu faul zum Treppensteigen und bemühe den Aufzug. Dieser fährt sogar, entgegen dem anderslautenden Schild darauf. Durch die längere Wartezeit habe ich erstmals Gelegenheit, den Schrieb näher zu betrachten. Oben steht groß drauf “Aufzug außer Betrieb”. Darunter steht in einem kleinen (Faktor 10) Textblock, dass der Aufzug ab 23 Uhr ausgeschaltet wird. Clever. Wie viele Leute lesen sich das wohl durch? Vermutlich fahren nur Analphabeten und Ausländer, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, mit diesem Aufzug, denn alle anderen hat die Überschrift schon verschreckt.
Oben angekommen stelle ich fest, dass die E-Klasse eine ziemlich starke Batterie hat, denn die Scheinwerfer leuchten immer noch mit voller Leistung. Alle Achtung. Gleich kommt ja auch der Besitzer zurück, es ist immerhin schon 22 Uhr und die Agrar-Tage schliessen um 22 Uhr. Ich kenne auf Anhieb keine Messe, die so lange geöffnet ist. Andereseits macht sie auch erst ab 13 Uhr auf, wenn die Kühe schon gemolken sind. Das nenne ich Zielgruppenorientierung.
Der Rattenwinter hat versucht sich meines Autos zu bemächtigen, was ihm aber nicht wirklich gelungen ist. Auf dem Heimweg stelle ich fest, dass Deutschlands berühmtester Dichter in Münster zu Gast ist. Der Dichter Nebel. Wüßte ich nicht, dass ich aus meinem Wohnzimmerfenster heraus normalerweise ein anderes Haus sehen kann, so könnte ich vermuten, hinter meinem Fenster würde sich eine gespenstische Leere erstrecken.
Ich könnte jetzt noch andere Themen ausführen, z.B. warum ich Schwierigkeiten mit der Auswahl eines neuen Autos habe und warum Al Gore daran schuld ist oder wie ich aus Versehen die Software-Matroschka entwickelt habe, aber das sind alles andere Geschichten. Vielen Dank fürs Lesen! Worte von mir, Stil von Jan Weiler (ich habe es zumindest versucht).
Infos zum Kurs “Gestaltung dynamischer Webseiten” online
Verfasst von Hendrik Busch unter Computer & Technik, PING am 5. Februar 2007
Nachdem am vergangenen Donnerstag der erste Teil meines Vortrags “Gestaltung dynamischer Webseiten von PHP” im Rahmen der PING-Weiterbildung in Dortmund stattfand, habe ich jetzt die Informations- und Materialseite zu diesem Kurs online gestellt. Sie ist unter Seiten > PING Weiterbildung > Gestaltung dynamischer Webseiten zu finden.
Update: Der Link auf das PDF des zweiten Teils des Kurses geht jetzt auch. Die Datei war leider mit falschem Pfad verknüpft.





