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Der Klang macht die (E-Gitarren)-Musik
Verfasst von Hendrik Busch unter Allgemein, I, Me & Myself, Musik am 13. Februar 2009
Nachdem ich mir Metal Rhythm Guitar Volume 1 zugelegt habe, verbessern sich meine Fähigkeiten im Bereich Metal ein wenig. Selbst wenn man eine Tabulatur besitzt und sie auch halbwegs spielen kann, klingt es meist trotzdem bescheiden. Einiges kann der Modeler noch rausreißen (ich liebe dieses Teil), die Klangfarbe kann man mit den Bässen/Mitten/Höhen-Reglern noch anpassen. Das klingt dann nicht mehr ganz so schlimm, aber bei weitem nicht gut. Warum ist das so?
Erste Antwort nach Lesen einiger Seiten in dem Buch: es gibt ne Menge Tricks und ich beherrsche keinen davon. Zeit was zu lernen. Man nehme folgenden Riff:
Der Riff, offen gespielt
Der ist zwar metalmäßig verzerrt, hat aber ein Problem (außer meiner Unfähigkeit sauber und im Takt zu spielen): er schrammelt fies. Die Lösung des Problems lautet: Palm Muting. Wenn man die Schlaghand (bei den meisten ist das die rechte) mit dem Handballen auf die Stelle der Brücke legt, über die die Saiten laufen und die Hand dann zum Anschlagen nach links neigt, erhält man einen dämpfenden Effekt. Auf dem äußerten Ende der Seiten ruht jetzt der Handballen und dämpft dadurch die Saiten ab. Dann klingt die Sache beim Spielen schon etwas anders:
Der Riff, mit leichtem Palm Muting gespielt
Ohne Verzerrung geht hier natürlich gar nichts. Das ganze mit einem cleanen Sound gespielt klingt ziemlich erbärmlich, somit ist Verzerrung Pflicht. Je stärker die Verzerrung, umso weniger fällt der dumpfe, abgedämpfte Klang an sich auf, lediglich das schnelle Ausklingen bleibt. Durch die Verzerrung kann man es mit dem Palm Muting auch ruhig etwas übertreiben, je nachdem, wie es gefällt:
Der Riff, mit starkem Palm Muting gespielt





