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TV-Flashback: Babylon 5

I was there at the dawn of the third age of mankind, ten years after the Earth/Minbari war. The Babylon project was a dream given form. It’s goal: to prevent another war by creating a place where humans and aliens could work out their differences peacefully. Its a port of call, a home away from home for diplomats, hustlers, entrepreneurs and wanderers. Humans and aliens, wrapped in two million fivehundredthousand tons of spinning metal, all alone in the night. It can be a dangerous place, but it’s our last best hope for peace.
This is the story of the last of the Babylon stations. The year is 2258. The name of the place is Babylon 5.

Es ist mal wieder an der Zeit, die „alten“ DVD-Boxen wieder hervor zu holen und die Abende mit einer immer noch einer großartigen Serie zu füllen…

Mein Problem mit Pay-TV

Holla, ich habe schon eine ganze Weile nichts mehr hier geschrieben. Zeit mal wieder was einzustellen. Aus aktuellem Anlass (genauer: ein Werbeanruf von Sky) soll es heute mal um das Thema Pay-TV gehen. Premiere ist ja bekanntlich vor kurzem verstorben und Sky schießt als Phönix aus der Asche. Ich hatte bisher kein Premiere-Abo und werde auch kein Sky-Abo kaufen. Warum? Ich stehe dem Thema Pay-TV eigentlich positiv gegenüber. Als Nutzer von Satellitenfernsehen ist die Auswahl an freien Programmen an sich schon hoch, aber das ein oder andere gibt es dann doch nicht zu sehen, sei es, weil es zu neu ist (z.B. Kinofilme), weil es zu speziell ist (z.B. Anime – und ich meine jetzt nicht Kinderprogramme wie Pokemon oder Yugi’Oh) oder es wird gesendet, ist aber unerträglich zu sehen wegen der ganzen Werbung. Pay-TV kann diese Lücken füllen. In Deutschland gibt es nicht wirklich viel Auswahl bei den Anbietern, also nehme ich mal Sky zur Hand. Dort gibt es einen Anime-Kanal, Spartensender wie National Geographic oder Discovery, Themensender wie 13th Street oder SciFi und dazu noch HD-Inhalte, also eigentlich genau was ich suche.

Mein Problem mit Pay-TV (war bei Premiere schon so, ist bei Sky immer noch so) ist die mangelnde Flexibilität bei der Zusammenstellung. Ich kann nicht meine Auswahl an Sendern + HD haben, ich kann nur Pakete buchen. Ich müsste auf jeden Fall ein Grundpaket buchen, in dem zahlreiche Sender zusätzlich enthalten, die mich herzlich wenig interessieren (z.B. Sport, Filmeklassiker, deutsche Krimiserien), dafür fehlt z.B. Anime. HD-Programme sind dann als Option zubuchbar. Die weiteren Sender, die mich wirklich interessieren, gibt es aber nur dann, wenn ich ein weiteres Premiumpaket dazu buche (Kinofilme, Sport, Bundesliga), denn dann wird das Grundpaket plötzlich um die Sender erweitert. Als DVD-Sammler interessieren mich Kinofilme im Fernsehen (auch im Pay-TV) herzlich wenig und Sport-Fan bin ich ohnehin nicht. Also müsste ich ein Premiumpaket buchen, dass ich gar nicht haben will, nur um Sender zu bekommen, die ich anders nicht buchen kann. Wenn das preislich erträglich wäre, würde ich das ja sogar machen, aber in der Zusammenstellung ist man schon bei über 40 Euro monatlich, mir persönlich einfach zu viel.

Warum ist das so? Ich persönlich vermute, dass die horrenden Lizenzgebühren für die Bundesliga irgendwie querfinanziert werden müssen und deshalb eine Wahlfreiheit eine Gefahr für das Geschäftsmodell darstellt. Zudem herrschen hier in Deutschland andere Voraussetzungen. In England bietet Sky die entsprechende Wahlfreiheit bei moderaten Preisen, dort kommt man um Pay-TV allerdings auch kaum herum, denn dort ist die Auswahl an frei verfügbaren Sendern minimal.

Fazit: ich werde sofort Pay-TV-Kunde, wenn ich meine Wunschsender + HD ohne größeren „Ballast“ zu einem akzeptablen Preis (< 30 Euro/Monat) buchen kann. Leider scheint das noch eine Weile zu dauern.

Vergessene Serien: Space Rangers (1993)

Vor langer Zeit habe ich in diesem Blog mal die Woche der vergessenen Serien ausgerufen. Ich wollte jeden Tag der Woche eine Fernsehserie vorstellen, die meiner Meinung nach zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Durchgehalten habe ich das leider nicht, aber ich reiche da jetzt mal was nach.

Space Rangers (1993)

Die Serie startete damals nur wenige Tage zeitversetzt zu Deep Space 9, was vermutlich für ihre Kurzlebigkeit sorgte – gerade einmal 6 Folgen wurden gedreht. Die Serie handelt im Großen und Ganzen von der Besatzung eines Raumschiffs der Space Rangers, einer Art intergalaktischen Grenzschutzeinheit der Erde. Angeführt von Captain John Boon (Jeff Kaake, auch bekannt aus Viper) ist der Anführer der Truppe, der schon zu Beginn der Serie von Frau und Kind verlassen wird, weil das Leben am Rande des Universums nicht jedermanns Sache ist. Seine Crew besteht aus der Pilotin Jojo Thorson (Majorie Monaghan, später zu sehen als Anführerin des Mars Widerstands in Babylon 5), dem Techniker Doc (Jack McGee), der mehr aus unzulänglichen Ersatzteilen als aus echtem Fleisch besteht, dem Grünschnabel Daniel Kincaid (Daniel Quinn) und dem Graaka Zylyn (der bekannte Serien-Asiate Cary-Hiroyuki Tagawa). Die Graaka sind eine temperamentvolle Rasse, große Krieger, deren enorme Kräfte und streitsüchtige Natur nur durch ein spezielles Halsband gebändigt werden können.

Stationiert ist die bunte Truppe in Fort Hope auf dem Planeten Avalon, von wo aus sie zu ihren Einsätzen gegen Banshees (insektenartige Aliens, die Raumschiffe im Flug angreifen), Schmuggler und andere Bösewichter ausrücken. In Fort Hope sitzen ihre direkten Vorgesetzten, Commander Chennault (Linda Hunt, bekannt aus Dune) und Erich Weiss (Gottfried John) sowie der leicht verdrehte Forscher Wimmer (Clint Howard). Gastauftritte gibt es z.B. von Pat Morita und Claudia Christian.

Das gesamte Szenario ist interessant gemacht, aber richtig neues bietet die Serie nicht. Viele Science Fiction-Serien der 90er sehen gleich aus und diese macht hier keine Ausnahme. Die Computereffekte sind für die Zeit angemessen und auch entsprechend sparsam gestreut. Von den Sets her könnte man meinen, sie hätten sich Großteile der Kulissen bei Star Trek TNG ausgeliehen, viel Sperrholz und Pappmaché, beleuchtet durch jede Menge Neonröhren. Anstatt auf Shuttles oder Beamen zu vertrauen, verwenden die Space Rangers sog. Parajets, kleine Ein-Mann-Kapseln für die Landung auf Planeten. Weniger kreativ war man hingegen bei der Bewaffnung der Ranger, die meisten verwenden herkömmliche Feuerwaffen, darunter auch welche von Heckler & Koch. Besonders wenig durchdacht wurde die Fortbewegung im All. Gravitationsbeschleuniger schießen, ähnlich wie die Jumpgates bei Babylon 5, Raumschiffe auf ihre Reisegeschwindigkeit, hier ist das die Lichtgeschwindigkeit. Leider kommt man mit Lichtgeschwindigkeit in unserer Galaxie nicht wirklich weit, wenn man nicht jahrelang unterwegs sein will (der unserem Sonnensystem nächste Stern, Proxima Centauri, ist 4,2 Lichtjahre entfernt).

Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Serie trotzdem unterhaltsam und sehenswert. In den USA und in England ist sie mittlerweile als DVD verfügbar.

Chad Vader Episode 8

Diesmal bin ich nur 5 Tage zu spät: bei YouTube ist die achte Folge von Chad Vader – Day Shift Manager erschienen. Sie ist laut Aussage der Macher die letzte Folge der ersten Staffel, man darf also auf mehr hoffen. Seht sie Euch an!

Chad Vader Episode 7

Ich habs natürlich wieder zu spät mitbekommen, aber seit dem 23. März ist Episode 7 von Chad Vader bei Youtube verfügbar. Seht sie Euch an!