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Wahlarena NRW 2010
Verfasst von Hendrik Busch unter Real Life am 29. April 2010
Nach dem Wahl”duell” zwischen den Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Rüttgers und Kraft, am vergangenen Montag hatte ich eher wenig Hoffnung für das Duell in der großen Runde am heutigen Abend. Aber es kam dann anders. Ich möchte hier kurz meine Beobachtungen aus der heutigen Diskussion zusammenfassen und bewerten. Bewerten ist dabei der wichtige Punkt, denn diese Darstellung wird nicht objektiv und sie ignoriert auch zahlreiche Aussagen, die meine Aufmerksamkeit nicht nennenswert erregt haben. Wer eine neutrale Wahlberichterstattung lesen möchte, der ist hier falsch.
TV-Flashback: Babylon 5
Verfasst von Hendrik Busch unter Unterhaltung am 14. Dezember 2009
I was there at the dawn of the third age of mankind, ten years after the Earth/Minbari war. The Babylon project was a dream given form. It’s goal: to prevent another war by creating a place where humans and aliens could work out their differences peacefully. Its a port of call, a home away from home for diplomats, hustlers, entrepreneurs and wanderers. Humans and aliens, wrapped in two million fivehundredthousand tons of spinning metal, all alone in the night. It can be a dangerous place, but it’s our last best hope for peace.
This is the story of the last of the Babylon stations. The year is 2258. The name of the place is Babylon 5.
Es ist mal wieder an der Zeit, die “alten” DVD-Boxen wieder hervor zu holen und die Abende mit einer immer noch einer großartigen Serie zu füllen…
Ein Quantum Trost?!!
Verfasst von Hendrik Busch unter Boxoffice, Unterhaltung am 2. Juli 2008
Gehts noch??? Was ist denn Ein Quantum Trost für ein besch#!~@=? Filmtitel? Wer hat sich das denn bitte ausgesucht? Das ist ja noch schlimmer als Der Morgen stirbt nie oder Stirb an einem anderen Tag. Die Buchvorlage hieß ja wenigstens Ein Minimum an Trost, was auch nicht wirklich toll ist.
Das erinnert mich ein wenig an die krude Übersetzung der Babylon 5 Episodentitel. Aus der ersten Episode mit dem Titel Midnight on the firing line wurde im Deutschen dann einfach nur Ragesh 3. Oder Passing through Gethsemane, in Anlehnung an die Prüfung biblischen Ausmaßes, denen sich die Hauptfigur der Folge unterwerfen muss, heißt im Deutschen völlig sinnentfremdet Die Schrift aus Blut (die zwar auch vorkommt, um die es aber nur vordergründig geht).
Immerhin sieht der Bond-Trailer nach einem guten Film aus. Titel hin, Titel her.
Vergessene Serien: Space Rangers (1993)
Verfasst von Hendrik Busch unter Allgemein, Unterhaltung am 1. Mai 2008
Vor langer Zeit habe ich in diesem Blog mal die Woche der vergessenen Serien ausgerufen. Ich wollte jeden Tag der Woche eine Fernsehserie vorstellen, die meiner Meinung nach zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Durchgehalten habe ich das leider nicht, aber ich reiche da jetzt mal was nach.
Space Rangers (1993)
Die Serie startete damals nur wenige Tage zeitversetzt zu Deep Space 9, was vermutlich für ihre Kurzlebigkeit sorgte – gerade einmal 6 Folgen wurden gedreht. Die Serie handelt im Großen und Ganzen von der Besatzung eines Raumschiffs der Space Rangers, einer Art intergalaktischen Grenzschutzeinheit der Erde. Angeführt von Captain John Boon (Jeff Kaake, auch bekannt aus Viper) ist der Anführer der Truppe, der schon zu Beginn der Serie von Frau und Kind verlassen wird, weil das Leben am Rande des Universums nicht jedermanns Sache ist. Seine Crew besteht aus der Pilotin Jojo Thorson (Majorie Monaghan, später zu sehen als Anführerin des Mars Widerstands in Babylon 5), dem Techniker Doc (Jack McGee), der mehr aus unzulänglichen Ersatzteilen als aus echtem Fleisch besteht, dem Grünschnabel Daniel Kincaid (Daniel Quinn) und dem Graaka Zylyn (der bekannte Serien-Asiate Cary-Hiroyuki Tagawa). Die Graaka sind eine temperamentvolle Rasse, große Krieger, deren enorme Kräfte und streitsüchtige Natur nur durch ein spezielles Halsband gebändigt werden können.
Stationiert ist die bunte Truppe in Fort Hope auf dem Planeten Avalon, von wo aus sie zu ihren Einsätzen gegen Banshees (insektenartige Aliens, die Raumschiffe im Flug angreifen), Schmuggler und andere Bösewichter ausrücken. In Fort Hope sitzen ihre direkten Vorgesetzten, Commander Chennault (Linda Hunt, bekannt aus Dune) und Erich Weiss (Gottfried John) sowie der leicht verdrehte Forscher Wimmer (Clint Howard). Gastauftritte gibt es z.B. von Pat Morita und Claudia Christian.
Das gesamte Szenario ist interessant gemacht, aber richtig neues bietet die Serie nicht. Viele Science Fiction-Serien der 90er sehen gleich aus und diese macht hier keine Ausnahme. Die Computereffekte sind für die Zeit angemessen und auch entsprechend sparsam gestreut. Von den Sets her könnte man meinen, sie hätten sich Großteile der Kulissen bei Star Trek TNG ausgeliehen, viel Sperrholz und Pappmaché, beleuchtet durch jede Menge Neonröhren. Anstatt auf Shuttles oder Beamen zu vertrauen, verwenden die Space Rangers sog. Parajets, kleine Ein-Mann-Kapseln für die Landung auf Planeten. Weniger kreativ war man hingegen bei der Bewaffnung der Ranger, die meisten verwenden herkömmliche Feuerwaffen, darunter auch welche von Heckler & Koch. Besonders wenig durchdacht wurde die Fortbewegung im All. Gravitationsbeschleuniger schießen, ähnlich wie die Jumpgates bei Babylon 5, Raumschiffe auf ihre Reisegeschwindigkeit, hier ist das die Lichtgeschwindigkeit. Leider kommt man mit Lichtgeschwindigkeit in unserer Galaxie nicht wirklich weit, wenn man nicht jahrelang unterwegs sein will (der unserem Sonnensystem nächste Stern, Proxima Centauri, ist 4,2 Lichtjahre entfernt).
Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Serie trotzdem unterhaltsam und sehenswert. In den USA und in England ist sie mittlerweile als DVD verfügbar.
Es wird langsam: Fernsehen und Internet
Verfasst von Hendrik Busch unter Unterhaltung am 1. November 2007
Ich habe schon seit einiger Zeit einen Account bei Joost, dem Pionier in Sachen Internet-TV, habe aber schon eine Weile nicht mehr reingeguckt. Heute habe ich mir dann die Zeit genommen, die neue Software zu installieren und bin förmlich vom Stuhl gefallen, als ich das Angebot gesehen habe, das dort abrufbar ist. Alleine Paramount Deutschland hat mindestens 10 Filme in voller Länge für lau eingestellt, darunter z.B. Star Trek 9 oder Auf der Suche nach dem goldenen Kind.
Konkurrent Zattoo geht einen etwas anderen Weg und übeträgt statt jederzeit abrufbaren Clips den Live-Stream von verschiedenen echten Fernsehsender, z.B. von Das Vierte, D-Max aber auch CNN international oder MTV. Hier kam bei mir die gleiche Pionierstimmung auf wie zu der Zeit, als ich vor fast 10 Jahren meine erste TV-Karte gekauft habe. Da sah das Bild auch ähnlich aus. Zattoo hat ein gutes Konzept, allerdings muss der Dienst meiner Meinung nach noch reifen.
Wieder ein anderes Konzept verfolgen verschiedene öffentlich-rechtliche Kanäle. Hier arbeiten meine GEZ-Euros endlich mal an was sinnvollem, im Gegensatz zu vorher, wo sie Herrn Silbereisen & Co. das Auskommen sicherten (jaja, ich weiß, es gibt da auch noch die Tagesschau, Hart aber fair, Monitor, History und andere sinnvolle Programme und nicht nur Mutantenstadl).
Das ZDF bietet einige Teile (leider nicht alle) seines Programms in der ZDF-Mediathek an, wo sieh, ähnlich wie bei Joost auf Abruf bereit stehen. Neben dem Windows Media-Player und Quicktime wird auch VLC unterstützt, was vor allem Linux-Benutzer freuen dürfte.
Der WDR geht mit der mediathek regional den gleichen Weg, bietet aber vor allem regionale Inhalte an. Die Seite ist etwas unübersichtlich aufgebaut, dafür sind die Videos als Inline-Flash verfügbar, was das Hantieren mit Playern erspart.
Vorreiter der meisten Angebote war die BBC, die mit dem iPlayer Zugriff auf die letzten Tage ihres Programms erlaubt und außerdem zahlreiche Clips in der BBC Motion Gallery veröffentlich hat.
Fazit: Es wird langsam…





